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02.09.2012
Nur wenige werden gerettet
Knapp 100 Wale am Wochenende gestrandet
Helfer können nur weniger der gestrandeten Wale retten - die meisten verenden qualvoll (© AP)
Von den 22 Grindwalen, die rund 200 Kilometer nördlich von Miami in einem Naturpark strandeten, hätten nur fünf gerettet werden können, teilte die US-Behörde für Wetter- und Meeresforschung (NOAA) mit. Es sei eine Untersuchung eingeleitet worden, um den Grund für den Vorfall zu ermitteln.
Schottland: 16 tot, 10 gerettet, 24 in Gefahr
An der Ostküste von Schottland strandeten nach Angaben der Behörden ebenfalls zwei Gruppen von insgesamt 26 Grindwalen. Während 16 der Wale starben, gelang es rasch herbeigeeilten Helfern von Feuerwehr und Küstenwache am Sonntag, die anderen zehn Tiere zu retten. Allerdings schwammen noch 24 der bis zu sechs Meter langen Meeressäuger im flachen Gewässer nahe der Küste und es wurde befürchtet, dass sie bei Ebbe ebenfalls auf dem Trockenen zu liegen kämen.
US, Kanada: Gruppe hält zusammen - alle sind gefährdet
Nach Angaben von Blair Mase von NOAA strandeten am Wochenende zudem zwei weitere Gruppen von Walen auf Cape Cod im US-Bundesstaat Massachusetts sowie in Kanada. Mase wurde auf der Nachrichtenseite TCPalm.com mit der Aussage zitiert, Grindwale seien sehr sozial. "Die Mitglieder der Gruppe bleiben stets zusammen. Wenn ein Tier krank ist, schwimmen alle an Land. Und wenn man sie wieder ins Wasser setzt, schwimmen sie erneut an Land."
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