Nazi-Sager am Parteitag Welt

US-Demokrat vergleicht Republikaner mit Goebbels

US-Demokrat vergleicht Republikaner mit Goebbels

Für Barack Obama kommt der Nazi-Sager zum schlechtestmöglichen Zeitpunkt (© APA/Heute.at-Montage)

Für Barack Obama kommt der Nazi-Sager zum schlechtestmöglichen Zeitpunkt
Für Barack Obama kommt der Nazi-Sager zum schlechtestmöglichen Zeitpunkt
Von Dienstag bis Donnerstag zelebriert US-Präsident Barack Obama seinen Parteitag in North Carolinas Metropole Charlotte. Vor der Präsidenten-Wahl muss Obama noch Wähler auf seine Seite ziehen, um wiedergewählt zu werden. Viele Stars haben ihr Kommen zugesagt. Gleichzeitig sorgt der kalifornische Chef der Demokraten für einen Eklat, als er die Republikaner mit Goebbels vergleicht.

+++ US-Wahlkampf im Zeichen der Armut +++

Auch Michelle Obama unterstützt ihren Mann im Wahlkampf
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Laut einer Umfrage liegen Republikaner und Demokraten in der Wählergunst momentan gleichauf. Jede Stimme zählt, das ist auch Barack Obama klar. Deshalb will er beim dreitägigen Parteitag in Charlotte alle Register ziehen, um bei der Präsidentschaftswahl am 6. November Kontrahenden Mitt Romney zu schlagen.

"Desperate Housewife" Eva Longoria soll die amerikanischen Frauen auf Obamas Seite ziehen
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Longoria, Clinton und andere Stars rühren Werbetrommel
Nachdem Gegenkandidat Mitt Romney Clint Eastwood für sich sprechen ließ, hat auch Obama Berühmtheiten eingeladen, die für ihn werben. 80 Redner sollen für eine zweite Legislaturperiode des amtierenden Präsidenten Stimmung machen. "Desperate Housewife" Eva Longoria hat sich genauso angemeldet wie Ex-Präsident Bill Clinton. Sogar Ex-Präsident Jimmy Carter (1977-1981) soll per Videostream zugeschaltet werden. Da Obama versucht, vor allem bei weiblichen Wählern zu punkten, wird auch First Lady Michelle Obama für ihren Liebsten in die Bresche springen.

++++ Oink! Schweine-Orakel favorisiert Obama ++++

Bill Clinton spricht am Dienstag - Experten befürchten, dass der Ex-Präsident Obama die Show stiehlt
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Afghanistan und Wirtschaft Hauptthemen im Demokraten-Wahlkampf
Obama selbst hält seine mit Spannung erwartete Rede am Donnerstag vor 74.000 Zuhörern - immer vorausgesetzt, er bekommt das Stadion der Carolina Panthers voll. Obama will mit konkreten Vorschlägen für eine bessere Wirtschaftspolitik Wählerstimmen gewinnen. Denn genau da blieb Gegner Mitt Romney wage. Auch der Krieg in Afghanisten, den Obama beenden will, soll Stimmen bringen, genau wie die  Ermordung von Osama bin Laden, die unter seiner Regierung stattfand. 

+++ "Eastwooding" wird zu neuem Internet-Trend +++

Der Chef-Demokrat von Kalifornien John Burton (r), hier mit Arnold Schwarzenegger
Der Chef-Demokrat von Kalifornien John Burton (r), hier mit Arnold Schwarzenegger auf einem Archivfoto, vergriff sich in der Wortwahl
Nazi-Sager lässt Wogen hochgehen
Da kam es ganau zum falschen Zeitpunkt, dass John Burton, der Chef der Demokraten in Kalifornien, seinen Mund nicht halten konnte. Der Politiker verglich die Republikaner mit Nazi-Propagandaminister Joseph Goebbels, so der San Francisco Chronicle. "Sie lügen und ihnen ist es egal, wenn die Leute glauben, dass sie lügen", soll der Chef-Demokrat gesagt haben, bevor er den Vergleich zu Hitlers Helfer herstellte.

Sofort liefen die Republikaner Sturm. Und spätestens als sich der Verband jüdischer Republikaner aufregte, musste der Kalifornier schnellstens zurückrudern und sich zerknirscht entschuldigen.


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