Polizist mit Ferrari getötet Welt

Enkel von Red-Bull-Miterfinder angeklagt

Thailand Red Bull Yoovidhya

Das ist der Ferrari, mit dem Vorayuth Yoovidhya einen Polizisten getötet haben soll.

Thailand Red Bull Yoovidhya

Das ist der Ferrari, mit dem Vorayuth Yoovidhya einen Polizisten getötet haben soll.

 Dem Enkelsohn von Chaleo Yoovidhya, dem thailändischen Red-Bull-Mitbegründer, drohen in Thailand bis zu zwölf Jahre Haft, weil er mit seinem Ferrari einen Polizisten getötet haben soll. Gegen Worayuth Yoovidhya seien inzwischen verschiedene Anklagen erhoben worden.

Der 27-Jährige müsse sich unter anderem wegen des Vorwurfs verantworten, durch gefährliche Fahrweise den Tod eines anderen Menschen verursacht zu haben. Hinzu kämen Fahrerflucht und als neuester Anklagepunkt am Donnerstag Fahren unter Alkoholeinfluss.

Vorayuth Yovidhya

Vorayuth Yovidhya wird hier abgeführt.

Yoovidhya soll am Montag mit seinem Ferrari einen Motorradpolizisten umgefahren und den Körper des Beamten dann noch mehrere Meter weit die Straße entlanggezogen haben. Eine Benzinspur führte die Ermittler von der Leiche zum Haus des Enkels des vor einem halben Jahr gestorbenen thailändischen Milliardärs Chaleo Yoovidhya. Dieser hatte 1984 mit dem Österreicher Dietrich Mateschitz das Unternehmen Red Bull gegründet.

Chaleo Yoovidhya hatte in Thailand einen Energy-Drink mit dem Namen Krating Daeng auf den Markt gebracht, was auf Englisch Red Bull bedeutet. Das Getränk war wegen seiner wachmachenden Wirkung vor allem bei Schichtarbeitern in Fabriken und Lastwagenfahrern beliebt und wurde Ausgangspunkt des international erfolgreichen Red Bull. Als Yoovidhya starb, hinterließ er ein geschätztes Vermögen von fünf Milliarden Dollar (3,96 Mrd. Euro).


PS: Sind Sie bei Facebook? Werden Sie Fan von Heute.at!

Ihre Meinung

Ihre Meinung

Fotoshows aus Welt (10 Diaserien)
Weitere Interessante Artikel