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12.09.2012
Mohammed beim Sex
US-Botschafter tot! Attacke auf Konsulat in Libyen
Szenen aus "The Innocence of Muslims" (© Screenshot/YouTube)
+++ Nach Stevens' Tod: Sicherheit in US-Botschaften erhöht +++
US-Botschafter Chris Stevens wurde mit drei anderen Mitarbeitern ein Opfer der Angreifer (© AFP)
Auch vor der US-Botschaft in Kairo demonstrierten am Dienstagabend Hunderte aufgebrachte Islamisten. Einigen gelang es, die Mauern der Vertretung zu erklettern und die US-Flagge herunterzureißen. Die Behörden schickten zusätzliche Sicherheitskräfte, um die Menge von einer Erstürmung der Botschaft abzuhalten
Die US-Botschaft in Benghazi in der Nacht auf Mittwoch (© Reuters/Heute.at-Montage)
In Washington sagte US-Außenamtssprecherin Victoria Nuland, die Botschaft arbeite mit ägyptischen Stellen zusammen, "um die Ordnung wiederherzustellen und die Lage wieder unter Kontrolle zu bringen".
Die Sicherheitsabsperrungen auf den Straßen rund um die US-Botschaft im Zentrum der ägyptischen Hauptstadt waren erst kürzlich entfernt worden, nachdem örtliche Händler dies vor Gericht durchgesetzt hatten.
Filmemacher bezeichnet Islam als "Krebs"
Hinter den Angriffen auf US-Vertretungen in Ägypten und Libyen steht ein obskurer Amateurfilm, der sich in beleidigender Weise über den muslimischen Propheten Mohammed lustig macht. Produziert hat den sichtlich schlechten Streifen ein US-Bürger mit israelischen Wurzeln. Sam Bacile, ein 52-jähriger Entwickler von Immobilienprojekten aus Kalifornien, bezeichnete den Islam im Wall Street Journal als "Krebs".
Prophet als Kinderschänder
Bereits Anfang Juli wurde eine 14-minütige Vorschau des Films "Innocence of Muslims" ("Die Unschuld der Muslime") auf dem Videoportal Youtube online gestellt. In dem Zusammenschnitt wird Mohammed als Frauenheld, Kinderschänder und Mörder dargestellt sowie als "Bastard" beschimpft. In einer ebenfalls veröffentlichten Szene nennt Mohammed einen Esel "das erste muslimische Tier" (siehe Trailer).
Beim Sturm aufs Konsulat wurde US-Botschafter getötet (© Reuters)
Der New York Times zufolge erhielt der Trailer zu Recht wenig Aufmerksamkeit, bis in der vergangenen Woche eine auf Arabisch übersetzte Version auftauchte. Ein koptischer Christ aus Ägypten, der in den USA lebt und im Internet mit verbalen Breitseiten gegen Muslime aufgefallen sei, habe das Video auf seinem Blog veröffentlicht. Schließlich griffen Zeitungen und das Fernsehen in Ägypten das Thema auf. Zunächst hieß es dabei fälschlicherweise, der Film sei von Kopten aus den USA produziert worden.
"Kein religiöser Film"?
Bacile sagte dem Wall Street Journal, er habe den zweistündigen Film im vergangenen Jahr in Kalifornien gedreht. Rund 60 Schauspieler und eine 45 Mann starke Crew seien an dem dreimonatigen Projekt beteiligt gewesen. Um die Produktion zu finanzieren, habe er fünf Millionen Dollar (3,91 Mio. Euro) von rund einhundert jüdischen Spendern eingesammelt. "Der Film ist ein politischer Film. Es ist kein religiöser Film", sagte er der Zeitung. Wofür, bei so schlechter Sound-Qualität und mitderwertiger filmischer Leistung allerdings diese Menge an Geld benötigt wurde, ist schleierhaft.
Pastor will Film in Kirche zeigen
Im Zusammenhang mit dem Video taucht ein weiterer Name auf, der mit islamfeindlichen Tendenzen in den USA in Verbindung gebracht wird: Pastor Terry Jones aus Florida. Jones hatte im Frühjahr 2011 mit der Verbrennung des Korans blutige Proteste in der islamischen Welt ausgelöst. Der evangelikale Pastor erklärte laut US-Medien, Ausschnitte des Films in seiner Kirche zeigen zu wollen. Der Film zeige "in satirischer Weise" das Leben Mohammeds und mache die "destruktive Ideologie des Islam" deutlich.
APA/red.
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4 Kommentare von unseren Lesern
m_m_ (5)
13.09.2012 13:13
Muss das Video hier wirklich verlinkt sein?
Ein so geschmackloser Scherzfilm, dass es bereits Todesopfer gibt - sind wir wirklich so informationsgeil, dass es hier die Links zu gleich zwei Trailer braucht?
christian196... (380)
12.09.2012 08:12
Über Religion lästern
darf man nur übers christentum! da muss es toleriert werden, wenn man jesus als hippie betitelt, der seine wunder im drogenrausch träumt. als christ musst du dir im namen der toleranz alles gefallen lassen. beim islam schaut das schon anders aus. vielleicht ist dauernde toleranz nicht ganz die lösung!
siska (1353)
14.09.2012 17:47
Antwort auf Über Religion lästern
Je mehr die Mosels uns Christen draufsteigen, desto mehr werden sie unsere Ablehnung statt Toleranz zu spüren bekommen. Was können die denn anderes erwarten, wenn sie hergehen und unschuldige Menschen aus scheinbar religiösen (!!!) Motiven abschlachten?! So haben sie es auch schon vor etlichen Jahrhunderten gemacht (man erinnere sich an die div. Türkenbelagerungen, nicht nur in Wien....auch, wenn man es nun "totschweigen" muss, weil die Islamisten das hierzulande fodern...ja, Himmel, Arsch und Zwirn nocheinmal! Wie weit müssen wir uns noch von denen einengen lassen???), so werden sie es weiterhin tun, wenn wir und unsere unfähigen Politiker es zulassen!
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