O'zapft is... Welt

Das 179. Oktoberfest öffnet seine Pforten

Oktoberfest 2012

Eine Gruppe junger US-Amerikanerinnen wollen mit Dirndl und Zöpfchen das bayrische Lebensgefühl erleben. (© APA)

Das 179. Oktoberfest

Stimmung beim Oktoberfest
Bierdunst und Top-Stimmung
Der Wettergott meinte es noch nicht gut mit den trink- und feierlaunigen Besuchern, die sich am Freitag nach München aufgemacht haben. Denn pünktlich um 11 Uhr vormittag hieß es zum 179. Mal - "O'zapf is", und das Oktoberfest war eröffnet. Trotz der herbstlichen Temperaturen und dem leichten Regen war der Ansturm auf das traditionsreiche Fest am Eröffnungstag groß.

Drei Stunden nach dem Start des Münchner Oktoberfests ist der erste Besucher wegen übermäßigen Alkoholkonsums in der Wiesn-Sanitätsstation des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) gelandet. Der 16-Jährige aus Niedersachsen sei gegen 15.00 Uhr in einem Festzelt zusammengebrochen, berichtete das BRK am Samstag. Ein Sanitäterteam versorgte ihn und brachte ihn zur Sanitätsstation.

+++ Heute sucht das Trachten-Pärchen 2012 +++

Im vergangenen Jahr mussten die Helfer die erste "Bierleiche" schon drei Stunden vor dem Anstich des ersten Bierfasses behandeln. Der 20-Jährige schaffte es nicht einmal bis ins Zelt - er brach beim Warten auf den Einlass zusammen und musste ins Krankenhaus gebracht werden.

Die Zelte öffnen um 9.00 Uhr, und am ersten Wiesn-Tag gibt es dort erst nach der Eröffnung um 12.00 Uhr Alkohol. Jedoch ist Bier außerhalb des Festgeländes an Kiosken und Buden zu haben - fast immer gibt es die ersten "Bierleichen", so werden die Alkoholopfer umgangssprachlich genannt, schon vor dem Anstich.

+++ Aufregung um "Puff-Zelt" bei Oktoberfest +++

Die "Wies'n" wird vom 22. September bis zum  7. Oktober wieder der Nabel der biertrinkenden Welt sein. Das Oktoberfest erfreut sich weltweit größter Beliebtheit und lockt jährlich zum Herbstbeginn Touristen aus aller Herren Länder in die bayrische Metropole. Die Veranstalter rechnen heuer mit ungefähr sechs Millionen Besuchern. Im vergangenen Jahr kamen rund 6,9 Millionen, tranken 7,5 Millionen Maß Bier und verspeisten eine halbe Million Brathendl plus 70.000 Schweinshaxen und 200 Ochsen und Kälber.

Ein heuer erstmals herrschendes Glasflaschenverbot soll für mehr Sicherheit sorgen. Jährlich kommt es vor allem durch den übermäßigen Alkoholkonsum zu hunderten Verletzten auf dem Festgelände. Schlägereien, Glassplitter und Alkoholvergiftungen sorgen für Dauerbetrieb bei den Einsatzkräften.


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