Heute im Brennpunkt: Austria ist Meister
Lade Login-Box.
|
01.10.2012
Nachrüstung für 145 Kraftwerke
AKW-Zwischenfall in Deutschland ohne Folgen
Ein Zwischenfall in einem deutschen Atomkraftwerk heizt die Debatte um die Umsetzung der Stresstest-Ergebnisse an. (© DPA)
Der Leistungsabfall hatte sich am Sonntagabend beim Austausch einer Spannungsversorgungsbaugruppe im betrieblichen Teil der Turbinenregelung ereignet. Seit Montag früh befinde sich die Anlage nach Angaben der Betreibergesellschaft wieder im Volllastbetrieb, teilte das Ministerium mit. Sachverständige sollen den Vorfall prüfen.
Nach Veröffentlichung der EU-"Stresstests" und entsprechenden Empfehlungen der EU-Kommission zur Nachrüstung für die 145 Atomkraftwerke in Europa sollen die EU-Staaten jedenfalls bis Jahresende konkrete Aktionspläne zur Umsetzung zusätzlicher Sicherheitsmaßnahmen vorlegen. Auf dieses Vorgehen haben sich Experten der europäischen Regulierungsbehörden für nukleare Sicherheit (ENSREG) bereits im Sommer geeinigt. Die nationalen Aktionspläne sollen dann wieder von europäischen Experten einer gemeinsamen Bewertung unterzogen werden.
Alle Länder müssen in Sicherheit investieren
Nach Angaben von EU-Diplomaten ist davon auszugehen, dass alle Nachbarländer Österreichs im Osten und im Westen - also auch die Schweiz - weiter in die nukleare Sicherheit investieren müssen. Bei den Tests seien bisher keine systematischen Unterschiede zwischen Ost- und West-AKWs festgestellt worden. Auch könnte aus den Stresstests nicht direkt auf die Sicherheit einer bestimmten Anlage geschlossen werden. Ein konkreter Investitionsbedarf sei ohne die jeweiligen nationalen Stellen nicht abzuschätzen.
Als Konsequenz aus dem Super-Gau im japanischen Atomkraftwerk Fukushima im März 2011 könnten beispielsweise zusätzlich Anschlüsse für Feuerwehrschläuche in den Anlagen installiert werden, um zu vermeiden dass bei Löscharbeiten innerhalb des Kraftwerks das Wasser ausgeht. Dies sei eine leicht umzusetzende Maßnahme, hieß es in Ratskreisen. Andere Verbesserungen betreffen etwa die Installation von Filtern, die sicherstellen sollen, dass beim Ablassen von Druck in Druckwasser-Reaktoren keine radioaktiven Isotope in die Umwelt gelangen.
EU-Empfehlungen rechtlich nicht bindend
Bestimmte Nachrüstungen würden fünf bis zehn Jahre dauern, da eine entsprechende Planungs- und Umsetzungsphase und behördliche Bewilligungen erforderlich seien, hieß es. Die EU-Kommission will am Mittwoch Empfehlungen für die im Rahmen der "Stresstests" untersuchten 145 Atomkraftwerke in Europa beschließen. Rechtlich sind diese für die EU-Staaten nicht bindend. Die AKW wurden auf ihre Sicherheit hinsichtlich Naturkatastrophen, wie Erdbeben oder Überflutungen überprüft. Materialabnutzung wichtiger Teile wurden nicht untersucht. Auch die Gefahren von Terrorismus und Kriminalität werden im Rahmen der Übung nur kurz beleuchtet.
Verwandte Artikel
EU-Postenschacher
Bank bleibt verstaatlicht
Nach Pinkelpause
EU überlegt Abschaffung
Grünes Licht von Euro-Gruppe
Nach heftigem Widerstand
Samenraub
Ins SMZ Ost eingeliefert
Pestizid-Debatte
EU-Kommissar bedauert Votum
EU-Saatgutpläne
Absage für Regierung
Einigung bis 22. Mai
Auch von Mikl-Leitner unterzeichnet
"Lachnummer"
Atemmasken im Einsatz
Steaua Bukarest
Suchmaschine im Visier
Daten-Wahnsinn abgeblitzt
Beschluss am Montag
Budget nicht ausgeschöpft
Streit um Bankgeheimnis
80% der Opfer weiblich
Orban verspricht Einlenken
Treffen der EU-Finanzminister
Wegen falscher Almvermessungen
Über 30 Tote
Zu hohe Gebühren?
Problem-AKW
Rettungsplan steht
"Elefant im Porzellanladen"
Banken bis Dienstag zu
Entwarnung im AKW
Acht Antworten
EU-Ausschuss stimmte dafür
Tausende Opfer
Restrukturierungsplan
Wegen Tourismus
EU-Vorstoß
Verzweifelte Bitte
Nach Tschechen-Aussage
FPÖ bringt Neuwahlantrag
Vier Reaktoren
Größte Handeslzone der Welt
EU-Zahlenspiel
Wegen EU-Budgetstreit
EU-Budget gekürzt
Minutenlang führungslos
WeltHeute
MeinungHeute
Ted wird geladen, bitte warten...
QuickKlick
News |
Sport |
Stars |
Freizeit |
TopHeute
Top gelesen |
7 Tage |
Top kommentiert |
Impressum | AGB | Presse | Mediadaten | Kontakt