Unglück in Hongkong Welt

Schiff prallt in Fähre und reißt Menschen in den Tod

Einsatzkräfte suchen das Wasser nach Überlebenden ab

Einsatzkräfte suchen das Wasser nach Überlebenden ab

Beim Zusammenstoß einer Fähre mit einem anderen Passagierschiff vor der Küste Hongkongs sind nach Angaben der Feuerwehr mindestens 36 Menschen getötet worden.

Schiffsdrama in Hongkong

Ein Schiff mit 124 Menschen an Bord sei mit einer Fähre mit etwa 100 Menschen vor der Hongkonger Insel Lamma aus noch unbekannter Ursache zusammengestoßen
Ein Schiff mit 124 Menschen an Bord sei mit einer Fähre mit etwa 100 Menschen vor der Hongkonger Insel Lamma aus noch unbekannter Ursache zusammengestoßen
Nach einem Bericht des örtlichen Fernsehsenders RTHK wollten die Insassen des Passagierschiffs am Montagabend vom Wasser aus das Hafen-Feuerwerk zum Nationalfeiertag sehen, als ihr Boot vor der Insel Lamma mit einer Fähre kollidierte. Die Ursache war zunächst unklar.

An Bord des Passagierschiffs waren nach Behördenangaben mehr als 120 Menschen. Nach dem Zusammenstoß drang Wasser in das Boot, es sank innerhalb kürzester Zeit. Mit Rettungsbooten, Hubschraubern und Tauchern suchten die Bergungsdienste nach Überlebenden. 28 Insassen konnten nur noch tot geborgen werden, acht weitere starben auf dem Weg ins Krankenhaus, teilte die Feuerwehr am frühen Dienstagmorgen mit.

Nur noch Bug ragte aus dem Wasser
Dutzende Passagiere seien verletzt worden. Die Suche ging demnach weiter, es könnten noch Menschen im Bootsinneren eingeschlossen sein. Unter den Opfern waren laut dem Sender RTHK auch Kinder. Nach dem Unfall seien mehr als 100 Menschen ins Krankenhaus gebracht worden. Das Schiff sei teilweise gesunken, nur sein Bug ragte aus dem Wasser, wie auf Fernsehbildern zu sehen war.

Die Fähre konnte leicht beschädigt anlegen. Auf ihr seien einige Passagiere leicht verletzt worden. Hongkongs Regierungschef, Leung Chun-ying, der Verletzte im Krankenhaus besucht hatte, versprach eine gründliche Untersuchung der Hintergründe des Unglück. "Der 1. Oktober ist ein sehr fröhlicher Feiertag, doch nun wurde er zur Tragödie", sagte ein führender Vertreter des Stromversorgers Hongkong Electric vor Journalisten.


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