Verbot von Protestaktion Welt

Shell scheiterte mit Millionenklage

GREENPEACE SHELL

Shell hatte ein Verbot sämtlicher Protestaktionen der Umweltschutzorganisation unweit von Shell-Grundstücken in der Arktis erstreiten wollen.

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Shell hatte ein Verbot sämtlicher Protestaktionen der Umweltschutzorganisation unweit von Shell-Grundstücken in der Arktis erstreiten wollen.

Der niederländische Ölkonzern Royal Dutch Shell ist mit einer Millionenklage gegen Greenpeace vor Gericht gescheitert. Das Unternehmen hatte ein Verbot sämtlicher Protestaktionen der Umweltschutzorganisation auf oder unweit von Shell-Grundstücken in der Arktis erstreiten wollen.

Ein Amsterdamer Bezirksgericht fand, dass Greenpeace das Recht auf Protest habe. Im Übrigen müsse Shell mit öffentlichem Widerspruch gegen umstrittene Geschäftspraktiken rechnen.

Richtlinien
Allerdings muss sich Greenpeace nach einer gerichtlichen Anordnung künftig an etliche Richtlinien halten, die "angemessene" Proteste sicherstellen sollen. So darf die Gruppe nicht länger als eine Stunde Tankstellen besetzen.

Shell hat 4,5 Milliarden Dollar (3,48 Mrd. Euro) in ein Erdölfördungs-Projekt vor der Küste Alaskas gesteckt. Aus Sicht von Greenpeace birgt das Vorhaben im Nordpolarmeer jedoch Umweltrisiken.


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