Die Suche geht weiter Welt

Hunderte beteten für die verschwundene April (5)

Polizei, Großvater und Mutter, hunderte Einwohner und Spezialtrupps suchen April Jones (5)

Polizei, Großvater und Mutter, hunderte Einwohner und Spezialtrupps suchen April Jones (5) (© Reuters)

Suche nach April Jones

Nach der Mordanklage gegen den 46 Jahre alten Mark Bridger sucht die Polizei in Wales weiter nach der fünf Jahre alten April Jones, die seit einer Woche spurlos verschwunden ist. Am Wochenende wurde die Suchaktion von Expertenteams der Polizei noch einmal verstärkt. Am Sonntag versammelten sich mehr als 1.000 Menschen in der Kirche und auf dem Kirchhof der St. Peter's Church in Aprils Heimatort Machynlleth, um für das vermisste Kind und dessen Eltern zu beten.

"Wir sind der Meinung, dass wir ausreichend Beweise gesammelt haben, um die Anklage voranzubringen", sagte Staatsanwalt Iwan Jenkins am Samstag bei der Pressekonferenz. Der 46-Jährige soll am Montag einem Richter vorgeführt werden. Die Polizei hatte die Frist, binnen derer sie den Mann ohne Anklage festhalten konnte, voll ausgeschöpft. Wäre es nicht zu einer Anklage gekommen, hätte der 46-Jährige freigelassen werden müssen.

Nähere Hinweise zu den Beweisen und ob der Verdächtige ein Geständnis abgelegt hat, sagte der Staatsanwalt nicht. Gegenstand der Anklage seien aber auch der Straftatbestand der Entführung und der Irreführung der Ermittlungsbehörden. Der Mann war am Dienstag, einen Tag nach dem Verschwinden des Kindes, festgenommen worden. Er soll die Fünfjährige gekannt haben, seine eigenen Kinder sollen mit ihr befreundet gewesen sein. Andere Kinder hatten gesehen, wie April am Montag in ein Auto eingestiegen ist, dass dem des Festgenommenen ähnelt.

Polizei vermutet, dass April tot ist  
Von der Fünfjährigen selbst fehlte auch am Wochenende weiter jede Spur. Die Polizei hatte den Fokus der Untersuchung bereits am Freitag geändert und geht seitdem nicht mehr davon aus, das Kind lebend zu finden. Weiterhin seien jedoch zehn Spezialteams der Polizei unterwegs, um nach dem Mädchen zu suchen, sagte Einsatzleiter Ian John.

Hunderte Menschen haben am Sonntag in Wales an einem Gottesdienst für die seit knapp einer Woche vermisste fünfjährige April Jones teilgenommen. Schweigend marschierten rund tausend Bewohner zuvor vom Wohnhaus von Aprils Eltern im Dörfchen Machynlleth bis zur Kirche St. Peter, wo sie für das verschwundene Mädchen beteten.

Von April fehlt jede Spur
Aprils Verschwinden hält Großbritannien seit Tagen in Atem. Sie wurde zuletzt am Montagabend in ihrem Wohnort Machynlleth in Wales dabei gesehen, wie sie in ein Fahrzeug stieg. Zuvor war sie in der Nähe ihres Hauses mit einem anderen Kind Fahrrad gefahren. Seitdem fehlt von April jede Spur, obwohl hunderte Freiwillige und Polizisten seit Tagen nach ihr suchen.


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