Iran als Binnenland bezeichnet Welt

Romney bei TV-Duell mit Geografieschwäche

Romney bei TV-Duell mit Geografieschwäche

"Somebody bring me an atlas" (© Reuters)

Mitt Romney Geografie
"Somebody bring me an atlas"
Versprecher oder nicht: Mit einer geografischen Äußerung hat der Bewerber für das Amt des US-Präsidenten, Mitt Romney, für Verwirrung gesorgt.

+++ US-Wahl: Kopf-an-Kopf-Rennen geht ins Finale +++

Bei der außenpolitischen TV-Debatte am Montagabend in Boca Raton (Florida) erklärte Romney: "Syrien ist der einzige Verbündeter des Iran in der Arabischen Welt. Es ist seine Verbindung zum Meer." Was Romney dabei ausblendete: Der Iran hat selbst eine hunderte Kilometer lange Küste - sowohl zum Persischen Golf als auch zum Arabischen Meer. Und er grenzt nicht an Syrien.

Republikanische Krankheit
Damit reiht er sich nahtlos an ähnliche Fauxpas' seiner republikanischen Vorgänger an. So hat Sarah Palin im Jahr 2008 behauptet von ihrem Haus in Alaska bis nach Russland sehen zu können. Sie hätte damit die wohl besten Augen der Welt, da zwischen ihrem Haus und der russischen Küste ungefähr 1100 Kilometer liegen.

Ähnliche unfreiwillige Komik hat auch George W. Bush gezeigt. Ganz verdutzt soll er den brasilianischen Präsidenten Cardoso gefragt haben, ob es in Brasilien auch Menschen mit dunkler Hautfarbe gäbe. Seine, ebenfalls schwarze, Stabsmitarbeiterin Condoleeza Rice half ihm damals mit dem Hinweis, dass es in Brasilien wohl mehr Schwarze als in den USA gibt, aus der Patsche.


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