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15.01.2013
Buzz Aldrin in Interview
2. Mann am Mond sucht Österreicher fürs Weltall
Buzz Aldrin war der zweite Mann am Mond. (© APA)
Was denken Sie darüber, dass AXE jetzt einem Österreicher die Chance gibt ins Weltall zu fliegen?
Wir hatten damals vielleicht die kleine Hoffnung, dass es irgendwann möglich sein würde, einige wenige Leute ins All zu fliegen. Umso schöner, dass dies nun wirklich möglich wird. Eine einzigartige Chance.
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Was können Sie den Jungs sagen, die nun ins Weltall fliegen werden?
Die AXEtronauten werden mit Raketenantrieb ins All starten. Sie werden aus rund 100 Kilometern Höhe einen beeindruckenden Blick haben und das Gefühl der Schwerelosigkeit erleben. Sie werden unvergessliche Geschichten zu erzählen haben, wenn sie wieder gelandet sind. Das Gefühl in so einer Höhe über der Erde zu fliegen, ist nicht mal ansatzweise mit dem Flug in einem Flugzeug zu vergleichen.
Der letzte Österreicher im All war Felix Baumgartner...
Kleiner Sprung für ihn, ein Riesensatz für Red Bull (lacht). Spaß beiseite, das war natürlich eine außergwöhnliche und beeindruckende Leistung. Mich hat schon als kleines Kind jegliche Art von Fallschirmspringen beeindruck, aber ich wäre niemals auf die Idee gekommen, abzuspringen. Schon gar nicht aus so einer irren Höhe.
Was war es für ein Gefühl als sie den Mond betraten?
Nach all den Anstrengungen, Fehlschlägen und Erfolgen war das ein einzigartiges Gefühl. Wir realisierten natürlich, dass wir die ersten Menschen sind, die einen anderen Planeten betraten. Ich denke, das Leben sollte genutzt werden, um neue Dinge zu erkunden. Und genau das haben wir in diesem Moment getan.
Und würden Sie gerne noch mal ins All fliegen?
Nein, ich denke, ich kann jetzt besser von hier aus mit meinen Erfahrungen und meinem Wissen zum Erfolg der Aktion beitragen. Gemeinsam mit AXE möchten wir 22 Menschen aus der ganzen Welt ins Weltall bringen. Ich werde meinen Teil dazu von hier unten aus beisteuern.
Glauben sie an Außerirdische?
Eher ja. Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir die einzige intelligente Spezies im Universum sind. Das wäre mir doch zu ungewöhnlich. Und deshalb dürfen wir auch nicht aufhören nach ihnen zu suchen.
Hatten sie niemals Angst, dass Sie vom Mond nicht mehr heimkommen?
Es gab wirklich vor dem Rückflug ein kleines Missgeschick: ein Schalter war gebrochen, aber trotzdem kam weder Neil noch mir der Satz "Houston wir haben ein Problem" über die Lippen. Wir legten uns einfach schlafen und hofften, dass die auf der Erde das schon von selbst entdecken. (lacht)
Was empfinden Sie, wenn Sie heute den Mond sehen?
Ich erkenne darin kein Mondgesicht und fühle auch keinerlei Veranlassung ihn anzustarren oder gar anzubeten. Denn ich war ja dort, also brauche ich ihn nicht mehr ständig sehen. Viel lieber schaue ich mir ein Football-Match an.
Was wären denn ihre berühmten ersten Worte am Mond gewesen?
Sicher etwas Lächerliches und nichts so weltbewegendes wie von Neil Armstrong. Ich hätte wohl nicht mehr als "Großartig" über die Lippen gebracht. Und somit war es wohl wirklich besser, dass Neil als erster ging.
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