Heute im Brennpunkt: Hitze | Wirbel um Austro-Türken
Lade Login-Box.
|
27.01.2013
Feuer-Katastrophe
Disco-Brand in Brasilien: 232 Menschen tot
In dem Nachtclub waren fast 2.000 Personen. (© Twitter/ slomczynski)
Es entwickelten sich hochgiftige Dämpfe. Unter den Besuchern kam zu einer Massenpanik. Nicht alle der jungen Menschen schafften es zum Ausgang. Die Menschen erstickten bzw. wurden zu Tode getrampelt.
Es werden Hunderte Opfer erwartet. (© APA)
Platz für 2.000 Personen
Fernsehreporter am Unglücksort sprachen von einer Tragödie. Die Diskothek hatte eine Kapazität für 2.000 Menschen. Wie viele in der Nacht auf Sonntag wirklich in dem Gebäude feierten, war zunächst aber unklar.
Es soll sich um eine Party von Studenten gehandelt haben. Die Feuerwehr war auch Sonntag früh damit beschäftigt, Leichen aus den Trümmern zu bergen. Die Verletzten wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht.
Mindestens 200 wurden verletzt. (© APA)
Vor dem Gebäude versammelten sich hunderte Angehörige und Freunde, die auf Nachricht warteten. Auf Bildern vom Brandort war zu erkennen, dass die Feuerwehr für die Lösch- und Bergungsaktion ein großes Loch in die Wand des Gebäudes schlug.
"Ich bin 40 Jahre bei der Feuerwehr, aber eine Tragödie solchen Ausmaßes habe ich noch nicht gesehen", sagte Feuerwehrmann Moises da Silva Fuchs. In der 270.000-Einwohner-Stadt Santa Maria ist eine der größten öffentlichen Universitäten des Landes. Im Süden Brasiliens ist auch die größte deutsche Auswanderer-Gemeinde beheimatet.
Notausgänge reichten nicht aus
Die Augenzeugin Michele Pereira beschrieb der Zeitung "Folha de Sao Paulo" den Ausbruch des Feuers: "Die Band war in der Loge und fing an, Feuerwerk zu benutzen, und plötzlich hörten sie auf und zeigten, dass das Feuer das Dach erreicht hatte." Andere Augenzeugen machten mangelhafte Sicherheitsvorkehrungen für die Brandkatastrophe mitverantwortlich. "Das war eine zu kleine Tür für so viele Leute", sagte Luana Santos Silva "TV Globo".
"Es war der Horror. Ich habe einen sehr engen Freund verloren", sagte eine junge Frau dem Fernsehsender "Band News". "Die Notausgänge reichten nicht aus, es gab Panik, in dem Durcheinander habe ich meinen Freund aus den Augen verloren." Brasiliens Staatschefin Dilma Rousseff brach ihre Teilnahme an dem EU-Lateinamerika-Gipfel in Santiago de Chile vorzeitig ab.
Weniger Opfer als befürchtet
Nach der Brandkatastrophe hat die Polizei Sonntagabend die Zahl der Todesopfer leicht nach unten korrigiert. Es seien 232 Menschen gestorben, sagte am Sonntag der verantwortliche Polizeisprecher Rois Tavares. Es handele sich um 120 Männer und 112 Frauen. Weitere 131 Menschen seien verletzt worden. Zuvor war offiziell von insgesamt 245 Todesopfern und 48 Verletzten ausgegangen worden.
Verwandte Artikel
Wollte Rinder aus Stall bringen
Bis in die Abendstunden
In Niederösterreich
Fiel Stufen hinab
Zug gegen Pkw
Haus schwer beschädigt
Isoliermaterial fing Feuer
Frontalzusammenprall
Glimpflicher Ausgang
Wohnung unter Wasser
20 Feuerwehren rückten aus
Feuerwehr fand Leiche
Obama war in Nähe
Perfektes Feuer-Futter
Besitzerin geweckt
89 Mann im Einsatz
Pendler zu Fuß!
Feuer nach Explosion
Blutiger Ehestreit
Brand in Tirol
Am Steuer eingeschlafen
Einsatz in Nasswald
Dutzende Verletzte
Kein Wetterglück
Eltern retteten Kinder
Großeinsatz der Feuerwehr
Altes Gerät brannte
Keine Verletzten
Streit zwischen Jugendlichen
Container fiel auf Autodach
Großeinsatz
Gefahr für ganze Welt
Keine Verletzten
Burgenländer starb
Leicht verletzt
Großeinsatz in Asten
Langwierige Löscharbeiten
Vier Verletzte
Feuerwehrmann verletzt
Mindestens 24 Tote
Obama sagte Hilfe zu
In Wien-Donaustadt
Weniger als im Vorjahr
Wohnhaus verschont
Gute Nachbarschaft
Festnahme
Raubüberfall
Mieter in Sicherheit
Flammenhölle
WeltHeute
MeinungHeute
Ted wird geladen, bitte warten...
QuickKlick
News |
Sport |
Stars |
Freizeit |
TopHeute
Top gelesen |
7 Tage |
Top kommentiert |
Impressum | AGB | Presse | Mediadaten | Kontakt