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Spezialverglasung

Wiener Optiker erfindet Anti-Unfall Skibrillen

Skibrille

Optische Gläser in der Skibrille

Der Wiener Optiker Christoph Rauter stellte am Freitag in Wien eine neuartige optische Skibrillenverglasung vor, die besseres Sehen auf der Piste ermöglichen soll. Die Entwicklung hat sich der Unternehmer schon patentieren lassen.

Etwa 80 Prozent der Ski- und Snowboardunfälle sind auf Wahrnehmungsfehler aller Art zurückzuführen. Zusätzlich sei auf Österreichs Pisten rund jeder vierte bis fünfte Skifahrer und Snowboarder überhaupt ohne Korrektur - Brille oder Kontaktlinsen - unterwegs, obwohl er im Alltag eine solche trage, so Rauter.
Sportoptiker Christoph Rauter

Sportoptiker Christoph Rauter

Der Optiker hat sich nun eine Skibrillenverglasung patentieren lassen, bei der die optischen Kunststoffgläser in den inneren Teil von Doppelscheibenbrillen integriert werden.

Große gebogene Korrekturgläser ermöglichen den Angaben des Optikers zufolge ein großes Gesichtsfeld inklusive peripherem Sehen und unterstützen damit die Koordinationsfähigkeit und Gleichgewichtsgefühl. Durch die Integration in die innere Scheibe komme es kaum zum Beschlagen der Korrekturgläser.

Die optische Verglasung allein - ohne Skibrille - kostet 360 Euro. Bei Veränderungen der Sehkraft lassen sich die optischen Gläser tauschen. Rauter bietet sie in seinem Betrieb "Sehkraft" in Wien sowie Vertriebspartnern in den Bundesländern vorläufig in Sehstärken von plus zwei bis minus vier Dioptrien an.

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