Euro-Kurs sinkt Wirtschaft

Ratingagentur stuft Italien und Spanien herab

Berlusconi und Zapatero

Schwere Zeiten für die Regierungschefs Berlusconi und Zapatero

Berlusconi und Zapatero

Schwere Zeiten für die Regierungschefs Berlusconi und Zapatero

Weiter keine guten Nachrichten aus der Euro-Zone. Die Ratingagentur Fitch hat die Kreditwürdigkeit von Spanien und Italien herabgestuft. Der Kurs des Euro fiel mit der Hiobsbotschaft.

Dass Italiens Bonität weiter sinkt, ist keine große Überraschung. Von der Herabstufung Spaniens zeigen sich aber sogar die Experten verblüfft. Das Rating des Landes wurde um zwei Punkte auf "AA-" gesenkt. Italiens Rating liegt nun einen Punkt niedriger und wird nun mit "A+" bewertet.

Euro bald unter 1,30 Dollar?
"Dies rückt die Staatsschuldenkrise wieder in den Fokus und die Herabstufung Spaniens Seite an Seite mit Italien erhöht die Risiken für eine Ansteckung", erklärte David Song von DailyFX. Der "Doppelschlag" ließ den Euro-Kurs gleich wieder fallen. Die Einheitswährung könne in den kommenden Tagen unter die Marke von 1,30 Dollar fallen, so Song.

Fitch begründete die Senkung der Bonität des schuldengeplagten Landes Italien mit der Verschärfung der Krise in der Euro-Zone. Zugleich schrieb Fitch der italienischen Regierung ein unzureichendes Verhalten in der Krise zu. Es sei zu spät auf die Ausweitung der Schuldenkrise reagiert worden, hieß es am Freitagabend. Italien ist die drittgrößte Volkswirtschaft der Euro-Zone und sitzt auf einem Schuldenberg von rund 1,9 Billionen Euro.

Portugal weiter in Gefahr
Erst am Dienstag hatte Moody's die Kreditwürdigkeit Italiens auf "A2" gesenkt. Damit stufen Moody's wie auch S&P die Bonität des Euro-Mitgliedstaates niedriger als Fitch ein. Portugal bleibt bei Fitch auf der Watchlist - es könnte in den "Ramschbereich" herabgestuft werden.


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