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31.10.2011

Pensionsbetrug

Griechen überweisen 8 Milliarden Euro an Tote!

Proteste in Griechenland

Die Griechen zündeln nicht nur bei Protesten auf den Straßen Athens - der staatliche Pensionsfonds hat acht Milliarden Euro "verbrannt" (© Yannis Behrakis / Reuters / Montage)

Beim Zeus, da wird doch der Feta in der Pfanne verrückt! Das Euro-Sorgenkind Griechenland muss ein ums andere Mal vor der Staatspleite gerettet werden und dann stellt sich heraus, dass der größte griechische Pensionsfonds im vergangenen Jahrzehnt bis zu acht Millarden Euro (!) an tote Menschen überwiesen hat. Kein Scherz!

Geknickt musste Rovertos Spyropoulos, seines Zeichens Direktor des staatlichen Versicherers IKA, gegenüber der Tageszeitung Kathimerini den herben Fehler eingestehen. Das Geld ging demnach in den meisten Fällen an betrügerische Angehörige der Verstorbenen.

Spyropoulos versicherte, man werde alles tun, um die enorme Geldsumme zurückzubekommen: "Wir werden es zurückfordern, bis auf den letzten Euro", kündigte er an.

Nicht zum ersten Mal geschlampt
Sozialbetrug hat im schuldengeplagten Griechenland schon mehrfach für Schlagzeilen gesorgt. Im August war bekannt geworden, dass der Pensionsfonds die Zahlungen für 1473 Pensionisten gestoppt hatte, welche in Wirklichkeit nicht mehr lebten. Daraufhin leitete die regierende sozialistische Partei eine Untersuchung ein.

Wie alt werden Griechen tatsächlich?
Dabei wurde entdeckt, dass 9000 Rentner über 100 Jahren bei der Rentenkasse registriert waren - demnach hätte Griechenland die höchste Rate Über-100-Jähriger weltweit. Bei einer Volkszählung im Jahr 2001 waren lediglich 1700 Menschen dieses Alters registriert worden.


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1 Kommentar von unseren Lesern

0

Storch (38)
01.11.2011 01:26

Das Millarden-Ueberweisen an Tote
kennen wir von der Widergutmachung.

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