Signa-Chef Wirtschaft

Millionär René Benko unter Geldwäsche-Verdacht

Millionär René Benko unter Geldwäsche-Verdacht

Millionär Rene Benko (34) weiß von Nichts (© Graf)

Rene Benko
Millionär Rene Benko (34) weiß von Nichts
Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Immobilien-Tycoon René Benko wegen des Verdachts auf Geldwäsche. Dem 34-Jährigen gehört auch die ehemalige Zentrale der Bank Austria am Hof, die vergangene Woche ein Raub der Flammen wurde.

Die Anklagebehörde der Staatsanwaltschaft Wien bestätigte gegenüber der Presse, dass gegen Millionär und Immobilien-Investor René Benko wegen des Verdachts auf Geldwäsche ermittelt wird. Der 34-jährige Chef der Sigma Holding hingegen ortet eine "massive Schmutzkübelkampagne" und bestreitet je etwas von den Vorwürfen gehört zu haben.

Benko plant, das deutsche Warenhaus Kaufhof zu übernehmen. In diesem Zusammenhang ermittelt auch die Wiener Staatsanwaltschaft seit längerem. Momentan sind die Beamten damit beschäftigt, Berge von Unterlagen zu durchforsten.

Der junge Millionär hingegen meint, er "höre das zum ersten Mal". Der Chef der Signa Holding bestreitet auch je von der Staatsanwaltschaft kontaktiert worden zu sein. An den Vorwürfen, so verteidigt sich der Mittdreißiger, sei nichts dran.

Benko glaubt, dass es sich um eine "massive Schmutzkübelkampagne" handelt. Der geplante Kauf von Kaufhof ist laut ihm ein Kampf, bei dem "mit allen Mitteln gekämpft" würde. Es wird erwartet, dass der momentane Besitzer, der deutsche Metro-Konzern, noch im Dezember seine Entscheidung trifft.

Die Signa Holding ist auch der Besitzer des ehemaligen Bank Austria-Gebäudes am Hof, das in ein Luxushotel umgebaut werden soll. Vergangenen Freitag brannte das Haus aus. Momentan ermittelt die Polizei gegen die Baufima.

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