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11.12.2011

Nach EU-Gipfel

Briten auch noch stolz auf "Dickkopf" Cameron

David Cameron

David Cameron legte sich quer (© Reuters)

Eine Mehrheit der Briten begrüßt die Weigerung von Premierminister David Cameron, EU-Vertragsveränderungen zur Beilegung der Schuldenkrise zuzustimmen. In einer Umfrage für die Mail on Sunday stellten sich 62 Prozent der Befragten hinter Camerons Entscheidung, nur 19 Prozent lehnten sie ab.

66 Prozent der Befragten sprachen sich dafür aus, in einem Referendum über die künftigen Beziehungen Großbritanniens zur EU abzustimmen, ebensoviele wollen, dass London sein Verhältnis zu Brüssel neu verhandelt. 48 Prozent sprachen sich für einen Austritt des Landes aus der Europäischen Union aus, nur 33 Prozent wollten in der EU bleiben.

48 Prozent der befragten Briten glauben, dass die EU an der Krise zerbricht. 65 Prozent erwarten ein Ende des Euro. Nur 19 Prozent der Briten glauben, dass die Gemeinschaftswährung überlebt. Großbritannien hatte sich beim EU-Gipfel in Brüssel geweigert, sich an einem zwischenstaatlichen Vertrag für mehr Haushaltsdisziplin zu beteiligen. Dadurch war eine angestrebte Vertragsveränderung mit allen 27 EU-Staaten gescheitert.

Die 17 Euro-Länder schmiedeten daraufhin allein einen Haushaltspakt. In der britischen Regierungskoalition ist einem Medienbericht zufolge Streit über die Ablehnung des europäischen Fiskalpaktes entbrannt. Der liberale Stellvertreter von Premierminister David Cameron, Nick Clegg, sei verärgert über das Veto beim EU-Gipfel in Brüssel, berichtete der Independent on Sunday unter Berufung auf nicht näher genannte Quellen.

Clegg sei wirklich nicht der Meinung, dass dies eine gute Sache für Großbritannien, für Jobs und Wachstum, sei. Es isoliere das Land in Europa und dies sei nicht im nationalen Interesse, hieß es in dem Blatt. Clegg befürchte, dass Großbritannien der "einsame Mann in Europa" werde. Der Chef der Liberaldemokraten hatte sich öffentlich hinter die Entscheidung Camerons gestellt und erklärt, die Koalition sei sich in dem Punkt einig.

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