S&P schockiert erneut Wirtschaft

EFSF abgestuft, Athen steht vor Pleite

EFSF abgestuft, Athen steht vor Pleite

EFSF-Rating von Bestnote "AAA" auf "AA+" herabgestuft (© APA)

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EFSF-Rating von Bestnote "AAA" auf "AA+" herabgestuft
Standard & Poor's (S&P) hat wieder zugeschlagen: Die Ratingagentur stufte am Montag die Kreditwürdigkeit des Euro-Rettungsschirms EFSF herab. Zudem gab S&P bekannt, dass Griechenland  kurz vor der Pleite stehe.

S&P senkte das EFSF-Rating von der Bestnote "AAA" auf "AA+". Dieser Schritt war nach der Abstufung Frankreichs und Österreichs erwartet worden. Die deutsche Bundesregierung hatte bereits vor der EFSF-Abstufung betont, die Finanzierung des Fonds sei sicher. Es müsse sich nichts am Volumen des Hilfsfonds ändern. Ins gleiche Rohr stieß auch Österreichs Regierung.

Griechen "sehr bald" pleite
Wegen der hohen Verschuldung werde Griechenland "sehr bald" pleite gehen, sagte S&P Bloomberg TV. Eine ungeordnete Zahlungsunfähigkeit werde Auswirkungen auf andere Länder haben, deshalb versuche die Politik, dies zu verhindern. "Das Spiel ist noch nicht zu Ende", so die Ratingagentur.

Die Gespräche über die Gläubiger-Beteiligung stecken in einer Sackgasse und gefährden die Rettung Griechenlands. Die Regierung in Athen muss innerhalb von wenigen Tagen eine Einigung vorweisen, um nicht Ende März vor der Pleite zu stehen, wenn 14,5 Milliarden Euro an Anleihen fällig werden.

S&P hatte erst am Freitag neun der 17 Euro-Staaten herabgestuft, darunter Österreich und Frankreich.

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