Hauptschuld: Mechanik Wirtschaft

2011 um 7 % mehr Autos zurückgerufen

Autoreparatur

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Um sieben Prozent sind vergangenes Jahr die Rückholaktionen bei Autos in Österreich im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.

Im Jahr 2011 wurden in Österreich laut ÖAMTC insgesamt 92 Rückrufaktionen durchgeführ. Verglichen mit 2010 bedeutet das ein Plus von knapp sieben Prozent. Trotz dieses leichten Anstiegs entspricht die Zahl dem jährlichen Durchschnitt, verzeichnet doch der Autofahrerclub seit Beginn der ÖAMTC-Rückruf-Auswertungen im Jahr 2005 jährlich zwischen 80 und 100 Rückrufaktionen. Zurückgerufen wurden im Vorjahr nicht nur Pkw, sondern auch Motorräder und Zubehörprodukte aus dem automotiven Bereich, wie z.B. Dachboxen.

Auch wenn die elektronische Ausstattung der Fahrzeuge immer mehr und komplexer wird, ist und bleibt die Mechanik Fehlerursache Nummer Eins, so der ÖAMTC. 79 Prozent aller Mängel sind mechanischen Ursprungs und reichen von der fehlerhaften Verlegung eines Kabelstrangs, über beschädigte Dichtungen im Bereich von Kraftstoff-Leitungen oder Steckverbindungen bis hin zu nicht ordnungsgemäß funktionierenden Handbremsmechanismen.

Den ÖAMTC-Aufzeichnungen zur Folge ist die Elektronik in zwölf Prozent und die Elektrik in neun Prozent der Fälle Ursache für den Rückruf.


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