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29.02.2012

Neben Heizen, Wohnen, Tanken

Einkaufen ist um 5,1 Prozent teurer geworden

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(© Fotolia)

Wer kann sich das noch leisten? Nicht nur die Preise für Haushaltsenergie sind im Jänner in die Höhe geschnellt, auch das Einkaufen ist empfindlich teurer geworden.

+++ Spritpreise vor Rekord +++


Besonders stark nach oben gingen die Preise im Jänner für Heizen (Heizöl + 16 %),  Gas (+11 Prozent) und Wohnen. Auch Wohnen kostete mehr - die Mieten lagen im Jänner um 4,1 Prozent über dem Vorjahresniveau. Die Instandhaltung von Wohnungen verteuerte sich um 3,2 Prozent.

Auto:
Für Sprit war um 9 Prozent mehr zu berappen als noch vor einem Jahr, geht aus den Berechnungen der Statistik Austria hervor. Die Wartung und Reparatur von Pkw kostet nun im Durchschnitt um 4 Prozent mehr.

Supermarkt:
Der tägliche Einkauf verteuerte sich im Jänner im Jahresabstand um 5,1 Prozent - im Dezember hatte das Plus noch 2,8 Prozent betragen. Der wöchentliche Einkauf schlug mit 5,2 Prozent mehr zu Buche, nach einer Teuerung von 5,5 Prozent im Dezember.

Die Preise für Nahrungsmittel kletterten zum Jahresauftakt um durchschnittlich 2,7 Prozent, jene für alkoholfreie Getränke um 8,3 Prozent. Einen Ausreißer nach oben bildet Kaffee, der sich um 16 Prozent verteuerte. Ebenfalls empfindlich mehr kosten Fleischwaren (plus 5 Prozent), Molkereiprodukte und Eier (plus 6 Prozent) sowie Brot und Getreideerzeugnisse (plus 4 Prozent). Bedeutend billiger geworden sind dafür Obst (minus 12 Prozent) und auch Gemüse (minus 2 Prozent).

Juwelier:
Auffallend entwickelten sich im Jänner auch die Preise für Schmuck und Uhren, die im Zwölf-Monats-Zeitraum um 13 Prozent zulegten.

Bekleidung:
Gegenüber dem Vormonat wesentlich billiger waren im Jänner Bekleidung und Schuhe, was überwiegend auf den Winterschlussverkauf zurückzuführen ist. Die Preise für Textilien sanken im Durchschnitt um 14 Prozent, Schuhe um 9 Prozent.

Der auf europäischer Ebene harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) lag im Jänner im Jahresabstand mit 2,9 Prozent leicht unter dem nationalen VPI. Die Statistik Austria begründet dies mit der unterschiedlichen Gewichtung der einzelnen Ausgabengruppen wie etwa "Wohnung, Wasser, Energie", "Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke" oder "Bekleidung und Schuhe".

Pensionisten waren bei ihren Ausgaben mit einer Inflation von 3,2 Prozent im Jänner etwas stärker belastet als der Durchschnitt (3,0 Prozent), da vor allem Krankenhaus- und Sozialschutzdienstleistungen sowie Heizöl teurer wurden. Diese Posten sind im Preisindex für Pensionistenhaushalte (PIPH) stärker gewichtet.

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