Drittes Hilfspaket nötig Wirtschaft

Griechen brauchen weitere 50 Milliarden Euro

Greece Financial Crisis

Griechen-Premier Lukas Papademos will notfalls per Gesetz durchgreifen

Greece Financial Crisis

Griechen-Premier Lukas Papademos will notfalls per Gesetz durchgreifen

War’s das dann endlich? Laut inoffiziellem Bericht der Finanzkontrollore von EU, Zentralbank (EZB) und Währungsfonds (IWF) werden die Pleite-Griechen zwischen 2015 und 2020 wahrscheinlich noch ein drittes Hilfspaket benötigen. Dieses soll, so die Troika, bis zu 50 Milliarden Euro groß sein.

Dabei haben die Zahlungen aus dem zweiten, 130 Milliarden umfassenden Rettungspaket (Österreich haftet mit bis zu 5,4 Milliarden!) noch gar nicht begonnen. Denn: Das Geld soll erst fließen, wenn sich Athen mit den privaten Gläubigern (Banken, Versicherungen, Hedgefonds) über einen Schuldenerlass über 107 Milliarden Euro geeinigt hat. Hier dürfte es laut EZB jedoch haken, da zu viele Gläubiger nicht mitmachen wollen. In diesem Fall wird die Regierung von Lukas Papademos die Investoren jedoch per Gesetz zur Teilnahme verdonnern.

Keine Probleme mehr scheint es hingegen in Sachen Aufstockung des Euro-Rettungsfonds ESM auf 700 Milliarden zu geben. Laut Zeitung "Welt am Sonntag" hat Deutschlands Kanzlerin Angela Merkel ihren Widerstand aufgeben.


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