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05.03.2012

Streiks stehen im Raum

Bankangestellte gingen für mehr Lohn auf die Straße

Banken Proteste

(© APA)

Österreichs Bankangestellte gingen am Montag für eine faire Lohnerhöhung auf die Straße. Die Arbeitgeber bieten 2,5 Prozent, die Arbeitnehmer wollen 3,9 Prozent.

Die Demonstranten kamen von allen Banken. „Wir lassen uns nicht diktieren“ stand auf vielen Plakaten, die etwa für die Protestkundgebung der steirischen Bankangestellten in Graz ausgerollt wurden. Viele Angestellte nutzten die Mittagspause, um an der Kundgebung teilzunehmen.

Es ist der erste rotest in 30 Jahren, heißt es von den Veranstaltern. Die Bankangestellten fordern, dass zumindest die Inflationsrate abgegolten wird - das sind 3,3 Prozent - die Arbeitnehmer wollen 3,9 Prozent, die Arbeitgeber bieten 2,5 Prozent. Bankmanager verdienen das 41-fache eines normalen Bankangestellten, rechnet Frederick Robertson vor, der oberste Bankengewerkschafter.

Auch der Arbeitsdruck habe sich erhöht, so Robertson: "Früher haben Mitarbeiter am Schalter 400 Kunden betreut, jetzt sind es 600 Kunden, denen man jedes Jahr noch mehr Produkte verkaufen soll. Jetzt sind die Arbeitgeber so weit gegangen, dass sie uns nicht einmal die Inflationsrate abdecken wollen. Sie sind der Meinung, dass wir uns nicht trauen, auf die Straße zu gehen, wir beweisen ihnen aber das Gegenteil.“

Auch Streiks stehen im Raum
Die höhere Bankenabgabe und die Verluste im Ostgeschäft dürften nicht am Rücken der kleinen Bankangestellten ausgetragen werden. Die erwartete Lohnerhöhung würde nur drei Millionen Euro kosten, wenn man die Inflationsrate abgelten würde, sagt Bankengewerkschafter Franz Gosch: „Hier sehen wir, dass die Menschen sich das nicht gefallen lassen. Der Leistungsdruck ist enorm gestiegen, und wir wissen, dass die steirischen Banken auch ordentliche solide Gewinne schreiben, und warum soll dann nicht eine Reallohnerhöhung für die Angestellten drinnen sein.“

Am Dienstag wird in Wien weiterverhandelt; ein Streikbeschluss wurde bereits abgesegnet.



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