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10.03.2012

Nach Schuldenschnitt

Griechen-Rettung kostet uns weitere 400 Millionen Euro

KA Finanz

Auf die KA Finanz und somit auf den Staat Österreich kommt ein Verlust von 400 Millionen Euro zu (© APA)

Nach dem Schuldenschnitt Griechenlands gehen dem österreichischen Staat weitere 400 Millionen Euro verloren. Grund dafür ist die von der verstaatlichten Kommunalkredit abgespaltenen Bank KA Finanz, die einen Teil der Kredit-Ausfälle berappen muss.

Die Entscheidung des Branchenverbands ISDA, dass der Schuldenschnitt in Griechenland die Kreditausfallversicherungen (Credit Default Swaps/CDS) auslöst, werde wohl dazu führen, dass "das Verlustrisiko bei der KA Finanz leider schlagend wird", sagte ein Sprecher des Finanzministeriums. Dabei geht es um rund 400 Mio. Euro.

Kein Zahlungsverlust bei Kommunalkredit, Hypo Alpe Adria und ÖVAG
Bei den anderen verstaatlichten Banken Kommunalkredit, Hypo Alpe Adria und ÖVAG (teilverstaatlicht) zeichne sich dadurch kein weiterer Verlust ab. Die KA Finanz habe eine Sondersituation, weil sie schon vor ihrer Notverstaatlichung außergewöhnlich CDS angesammelt habe. Auch bei den anderen österreichischen Banken sei kein Bedarf an zusätzlichen Wertberichtigungen bekannt, so der Sprecher.

423,6 Millionen Zusatzaufwand
"Eine Aktivierung der CDS bei angenommener Verlustquote von rund 80 Prozent würde für die KF einen zusätzlichen Aufwand von EUR 423,6 Mio. auf das bestehende Portfolio von EUR 522,8 Mio. von Kreditausfallsversicherungen (CDS) und CDS-ähnlichen Kontrakten bedeuten", hatte die Bank zuvor mitgeteilt.

Finanzministerin Maria Fekter hatte bereits in der Vorwoche darauf hingewiesen, dass es in der KA Finanz noch ein Risiko von 400 Mio. Euro gebe.



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3 Kommentare von unseren Lesern

0

josef4 (156)
12.03.2012 19:43

Griechen EURO
ich vermute die EU hat Angst Griechenland zu verlieren, nur aus einem einzigen Grund,sollten die Griechen nach wiedereinführung ihrer alten Währung " Drachme " ganz natürlich dadurch ein Billigland werden, dann gibt es einen gewaltigen Wirtschaftsaufschwung für die Griechen,sie können billig mit der Drachme Exportieren, egal Olivenöl oder Feta etc,etc mehr Arbeitsplätze, bedeutet weniger Arbeitslose,
2,der Tourismus würde extrem Profitieren, das Billigland würde von Urlaubern überrannt werden, wieder mehr Arbeitsplätze,die zwar kriminellen Investoren würden wieder billige Landflächen und Immobillien kaufen, und sollte sich dann herausstellen das die Griechen damit extrem Gewinn machen,werden die anderen Südländer wie Italien oder Spanien nachdenken ob nicht die Lira od,Peseta besser zu ihnen passt als der Teuro.

1

hueher (414)
11.03.2012 05:40

Österr. Banken gehen Pleite, aber wir schaufeln noch weiter
Steuergelder nach Griechenland!??! Welche Idioten sitzen eigentlich als Bosse in den Banken oben????????

Na ja, dafür werden in Kürze eben so "nebenbei" die Kontogebühren angehoben.......macht ja nix.........

0

josef4 (156)
12.03.2012 20:07

Antwort auf Österr. Banken gehen Pleite, aber wir schaufeln noch weiter
eh klar: die EU hat angst Griechenland zu verlieren,
1,rückkehr zur Drachme, die Exporte werden billiger,Olivenöl,Feta etc.etc, das bedeutet mehr Arbeitsplätze und weniger Arbeitslose.
2,die Urlauber werden wie die Ameisen über die Inseln herfallen weil eben billig,das bedeutet mehr Arbeitsplätze weniger Arbeitslose.
3,die Abzockerbande von Investoren würden sofort wieder billige Landschnitte,Hotels und Immobilien kaufen.
4,sollten die Griechen dadurch so richtig Profit machen, müssen sich die anderen Länder wie Italien und Spanien sehr wohl gedanken machen, ob nicht die Lira od.Peseta für ihre Wirtschaft besser ist als der TEURO.


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