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02.04.2012

Spritpreis-Skandal

Preis für Diesel seit 1992 fast verdreifacht!

Tankstelle Zapfhahn

Symbolbild (© Fotolia)

Preise für Benzin und Diesel: Noch nie zuvor kassierten Ölmultis und Bundesregierung so unverschämt ab! Laut einer aktuellen Erhebung des ARBÖ war der März 2012 der teuerste Tankmonat aller Zeiten. Gleichzeitig fordert der Autofahrerclub ÖAMTC alle Lenker auf,die teuersten Tankstellen - also vor allem jene auf den Autobahnen - zu boykottieren.
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++ Hier gegen Spritpreis-Wahnsinn unterschreiben und vollen Tank gewinnen +++

Hunderte Heute-Leser haben bereits auf www.heute.at die Online-Petition gegen den Spritpreis-Wahnsinn unterzeichnet. Der Grundtenor: "Es reicht, die Abzocke durch Multis und Staat muss endlich ein Ende haben."

Preis für Diesel seit 1992 fast verdreifacht
Die Reichweite einer Diesel-Tankfüllung im Wert von 50 Euro hat sich in den vergangenen 20 Jahren laut ADAC wegen steigender Spritpreise mehr als halbiert. Autofahrer konnten 1992 mit Dieselkraftstoff im Wert von 50 Euro noch 1.186 Kilometer zurücklegen. Heute sind es nur noch 504 Kilometer. Demnach stieg der Preis für Diesel seit 1992 um 174 Prozent auf durchschnittlich 1,48 Euro je Liter an.

Die Reichweite von Super-Benzin im Wert von 50 Euro reduzierte sich seit 1992 demnach von 748 auf 403 Kilometer. Im selben Zeitraum legte der Preis für einen Liter Super der Zeitung zufolge um 124 Prozent zu.

Die Verbesserung des Benzinverbrauchs in der Automobilbranche wurde dem Bericht zufolge bei den Berechnungen des ADAC berücksichtigt.

Spritpreisdatenbank hilft kaum
Die von Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner umgesetzte Spritpreis-Datenbank (www.spritpreisrechner.at) ist für Lenker zwar ein Gewinn. Allerdings ändert sie nichts an den kaum nachvollziehbaren Preisen, die den Multis Mega-Ertragssteigerungen bescheren. Spitzenreiter 2011 war Shell. Der Konzern machte 31 Milliarden Dollar Gewinn, 54 Prozent mehr als 2010. ExxonMobil (Esso, Mobil) legte um 35 Prozent auf 41,1 Milliarden zu. Auch die heimische OMV schaffte ein Plus von 16 Prozent auf 1,4 Milliarden Dollar. Dennoch können wohl nur massive Proteste zu einem Einlenken von Wirtschaftsminister Mitterlehner und der Regierungsspitze führen.

Denn: Alle Staaten der EU sind auf die Milliarden- Einnahmen aus dem Spritpreisgeschäft angewiesen. Allein die Mineralölsteuer bescherte etwa Österreichs Fiskus 2011 knapp 4,3 Milliarden Euro. Allerdings könnte die EU selbst bald eingreifen müssen. Denn:Der Wirtschaftsaufschwung ist angesichts der horrenden Spritpreise in Gefahr.

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6 Kommentare von unseren Lesern

0

DonAlfredo (7)
04.04.2012 07:38

nutzt nix
Mir kommt so vor wie wenn die Ölfirmen-je mehr man sich Aufregt, Teurer und Teurer werden,so wie . du regst Dich auf,na da wer ma gleich noch Teurer. So kommt es mir in Wien auch vor,die haben die Hundesteuer, das Wasser Teurer gemacht,das Volk beschwerte sich,na da hama gleich das Parkpickerl eingefühtm, der Bürger Beschwerte sich wieder, Ok sagt der Politiker dann müssen wir halt die Parkscheine Teurer machen,biss der Bürger sein blödes Maul hält. Ich Frage mich, wie präpotent sind diese Politiker? Dem Bürger die Suppe vom Tisch stehlen und noch Blöd grinsen, so richtig Bösartig

0

unbekannt (3)
04.04.2012 07:02

Schimpfen,aber zahlen...
wer zu faul ist 3 Stationen mit der U-Bahn zufahren,dafür aber lieber eine halbe Stunde Parkplatz sucht,soll auch zahlen.
Und das sind viele!

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helic (3)
03.04.2012 21:53

Zusammenhalt gefragt
Wir Autofahrer sind selbst schuld, dass man mit uns machen kann was man will. Wir jammern und regen uns auf - doch wir fahren und zahlen brav weiter. Netter Versuch, als man dazu aufgerufen wurde an einem bestimmten Tag nicht zu tanken. Bringt nichts, da man halt einen Tag früher oder später das Geld den Konzernen in den Rachen schiebt. Würden die Autofahrer endlich mal Schulterschluss zeigen und sich solidarisieren könnte man sehr wohl was ändern. Man muss den Konzernen und auch dem Staat richtig weh tun und mal wirklich ein Wochenende ausrufen, an dem wirklich niemand mit dem Auto fährt. Und wenn sich nur 75% aller Autofahrer daran beteiligen, würde das ein ordentlicher Verlust sein (ca. 17 Mill. Euro alleine nur bei der Mineralölsteuer) Wenn dann die Konzerne nicht einlenken, wäre so eine Aktion jederzeit wiederholbar. Aber um mal wirklich an einem Strang zu ziehen sind wir zu dumm…. und jammern ist eben einfacher und verlangt kein Opfer.

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Sunny_Y (421)
03.04.2012 11:11

mein persönlicher Plan:
1.) bei Autobahntankstellen tanke ich grundsätzlich nicht (bei den meisten Abfahrten gibt es in unmittelbarer Nähe Tankstellen, die erheblich billiger sind),
2.) fahre so viel wie möglich mit den Öffis (daher 80% Treibstoffeinsparung)
3.) nicht nur wegen der Treibstoffpreise freue ich mich schon auf die nächste Wahl! Ich hoffe, dass es dann eine halbwegs wählbare Piratenpartei gibt - alle Anderen kann man getrost vergessen!

0

plabi (4)
03.04.2012 06:24

Wahltag ist Zahltag
Die Politiker verkaufen uns für dumm aber die nächsten Wahlen sind in Sicht, raunzen bringt nichts setzen wir ein Zeichen bei der nächsten Stimmabgabe und schicken wir sie in die ..................

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wien1963 (32)
02.04.2012 13:57

Hier aufregen bringt nichts
Was hat der von unseren Autofahrerclubs so hochgelobte Sprit Preisrechner im Internet gebracht ? Ist der Preis gesunken ? Leider sind schauen auch unsere Clubs tatenlos zu. Der einzige Weg etwas zu erreichen muss vom Volk ausgehen. Keine Markentankstellen mehr anfahren und wer die Möglichkeit und den Willen hat, auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen. Ich habe mir als leidenschaftlicher Autofahrer eine Jahreskarte der Wiener Linien besorgt. Hatte bis dahin monatliche Treibstoffkosten in der Höhe von 200 Teuros. Jetzt kann sich jeder ausrechnen um wie viel Geld weniger von mir in die Taschen unserer untätigen (die Gründe dafür sind allgemein bekannt) Politiker fliesst. Dies sollte unser aller Ziel sein.


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