Treibstoff-Skandal Wirtschaft

92 Prozent fordern Spritpreis-Obergrenze

Dieses Ergebnis ist ein klarer Auftrag an die Regierung! 92 Prozent der Österreicher sprechen sich in einer Heute-Umfrage für eine staatliche Beschränkung der Spritpreise aus. Denn: Die schamlose Abzocke von Shell, ExxonMobil, BP und Co. muss endlich ein Ende haben.

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"Freier Wettbewerb gut und schön. Doch wenn das dazu führt, dass die Ölmultis machen, was sie wollen, dann muss man ihnen die Rute ins Fenster stellen", fordert auch Elisabeth Brandau, Leiterin der Abteilung Verkehrswirtschaft im ÖAMTC, ein staatliches Eingreifen.

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Denn, so der begründete Verdacht: Die Konzerne kaufen billig Öl ein und verkaufen den Sprit dann mit Verweis auf die hohen Preise am "freien Markt" mit gigantischen Gewinnen an die Verbraucher. Frei nach dem Motto: "Wir nehmen, was geht!"

ÖAMTC für Sozialpartner-Regelung
Weil das schon vor Jahrzehnten ein Problem war, wurden die Spritpreise bis 1981 durch die so genannte "paritätische Kommission" der Sozialpartner festgelegt. Ein ähnliches Modell ist nun offenbar erneut nötig.
Die zweite Möglichkeit, nämlich die Anpassung an eine Preisobergrenze durch Steuersenkung, lehnt der ÖAMTC ab. Hier würde der Staat, so der Einwand, zugunsten der Ölwirtschaft auf Geld verzichten.


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