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03.04.2012

Treibstoff-Skandal

92 Prozent fordern Spritpreis-Obergrenze

THEMENBILD: SPRITPREISE / TREIBSTOFFPREISE

Nur ein "Scheinwettbewerb" am Spritpreismarkt? (© APA)

Dieses Ergebnis ist ein klarer Auftrag an die Regierung! 92 Prozent der Österreicher sprechen sich in einer Heute-Umfrage für eine staatliche Beschränkung der Spritpreise aus. Denn: Die schamlose Abzocke von Shell, ExxonMobil, BP und Co. muss endlich ein Ende haben.

Reicht’s auch Ihnen? Dann unterzeichnen Sie hier die Protest-Aktion!
Gewinnen Sie einen vollen Tank!

"Freier Wettbewerb gut und schön. Doch wenn das dazu führt, dass die Ölmultis machen, was sie wollen, dann muss man ihnen die Rute ins Fenster stellen", fordert auch Elisabeth Brandau, Leiterin der Abteilung Verkehrswirtschaft im ÖAMTC, ein staatliches Eingreifen.

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Denn, so der begründete Verdacht: Die Konzerne kaufen billig Öl ein und verkaufen den Sprit dann mit Verweis auf die hohen Preise am "freien Markt" mit gigantischen Gewinnen an die Verbraucher. Frei nach dem Motto: "Wir nehmen, was geht!"

ÖAMTC für Sozialpartner-Regelung
Weil das schon vor Jahrzehnten ein Problem war, wurden die Spritpreise bis 1981 durch die so genannte "paritätische Kommission" der Sozialpartner festgelegt. Ein ähnliches Modell ist nun offenbar erneut nötig.
Die zweite Möglichkeit, nämlich die Anpassung an eine Preisobergrenze durch Steuersenkung, lehnt der ÖAMTC ab. Hier würde der Staat, so der Einwand, zugunsten der Ölwirtschaft auf Geld verzichten.

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7 Kommentare von unseren Lesern

1

krth (1)
04.04.2012 12:16

Benzinpreisspiel
Der Kelch geht so lange zum Brunnen bis er bricht!
Unsere Ponlitiker sollten sich überlegen wie lange der Konsument dieses Spiel noch mitspielen!

2

sonnenblume2... (5)
04.04.2012 11:49

Finanzministerium lebt vom Autofahrer
Wír Österreicher sollten doch einmal geschlossen an einen Tag nicht tanken, da würden die lieben Tankstellen und alle anderen Profitgeier am eigenen Leib spüren welchen Verlust sie tragen müssen.

2

helic (3)
04.04.2012 13:13

Antwort auf Finanzministerium lebt vom Autofahrer
Ein Tag nicht tanken bringt nichts. Man tankt dann halt einen Tag vor- oder nachher. D.h.die Einnahmen werden halt nur etwas verschoben. Aber zwei Tage nicht fahren tut dem Staat und den Konzernen weh, denn dann haben sie echt ein Minus zu verbuchen.

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Wagensommere... (2)
04.04.2012 10:59

Die Regierung kassiert mit v. 03.04.2012
Ups, da ist mir bei meinem Kommentar "Die Regierung kassiert mit" ein Kommafehler unterlaufen. Ich meinte natürlichbis zu 9 Cent Preisdifferenz pro Tag = öS 1,24.
Reicht auch oder?

1

aigpeter (26)
04.04.2012 10:34

regeln - nicht regeln - also was jetzt ?
vor Jahren war der Bezinpreis geregelt - Änderungen mußten bewilligt werden. Aufgrund von Protesten - ein freier Benzinpreis erzeugt Konkurrenz - wird daher billiger - Bezinpreis-Freigabe. Ergebnis: siehe Preisschilder auf den Tankstellen !

1

xebalba16 (2)
04.04.2012 07:25

Kein Wahnsinn
Wann wird Herr und Frau Österrreich einmal draufkommen das es den Oberen egal ist wieviel wir Kleinen bezahlen. Diese haben von uns einfach zu viel Macht erhalten. Da hilft auch das Gemeckere und beschweren nichts. Nur wenn wir endlich aufwachen und etwas tun, dann wird sich, vielleicht, etwas ändern. Geschlossene Einigkeit ist hier gefragt. Wie heist es so schön " Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott"

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helic (3)
04.04.2012 09:45

Antwort auf Kein Wahnsinn
Bin absolut deiner Meinung. Wir Autofahrer sind selbst schuld, dass man mit uns machen kann was man will. Wir jammern und regen uns auf - doch wir fahren und zahlen brav weiter. Netter Versuch, als man dazu aufgerufen wurde an einem bestimmten Tag nicht zu tanken. Bringt nichts, da man halt einen Tag früher oder später das Geld den Konzernen in den Rachen schiebt. Würden die Autofahrer endlich mal Schulterschluss zeigen und sich solidarisieren könnte man sehr wohl was ändern. Man muss den Konzernen und auch dem Staat richtig weh tun und mal wirklich ein Wochenende ausrufen, an dem wirklich niemand mit dem Auto fährt. Und wenn sich nur 75% aller Autofahrer daran beteiligen, würde das ein ordentlicher Verlust sein (ca. 17 Mill. Euro alleine nur bei der Mineralölsteuer) Wenn dann die Konzerne nicht einlenken, wäre so eine Aktion jederzeit wiederholbar. Aber um mal wirklich an einem Strang zu ziehen sind wir zu dumm…. und jammern ist eben einfacher und verlangt kein Opfer.


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