Piloten streiken Wirtschaft

Am Ostermontag streicht Iberia die Wien-Flüge

Planes of Spanish airline Iberia are parked on the tarmac during a pilot strike at Madrid's Barajas airport

Flugzeuge der Airline Iberia bleiben am Boden

Planes of Spanish airline Iberia are parked on the tarmac during a pilot strike at Madrid's Barajas airport

Flugzeuge der Airline Iberia bleiben am Boden

Wegen eines Pilotenstreiks hat die spanische Luftfahrtgesellschaft Iberia für Ostermontag 127 Flüge gestrichen. Wie das Unternehmen mitteilte, wurden 54 Inlandsflüge, 64 Verbindungen mittlerer Reichweite und 9 Transatlantikflüge abgesagt.

Dazu gehörten laut der Iberia-Homepage auch der vormittägliche Flug von Madrid nach Wien und der Flug von Wien nach Madrid. Die Pilotengewerkschaft SEPLA will am Montag eine Serie von 30 Arbeitsniederlegungen beginnen. Sie hatte die Iberia-Piloten für die Zeit bis zum 20. Juli an jedem Montag und Freitag zu Streiks aufgerufen. Der Streik am Ostermontag fällt für viele Spanier mit dem Ende der Osterferien zusammen. Allerdings ist der Montag in den meisten Regionen des Landes kein Feiertag.

Für den kommenden Freitag (13. April) und Montag (16. April) kündigte Iberia ebenfalls die Streichung zahlreicher Flüge an. Die Ausstände richten sich gegen die Gründung der Billigfluggesellschaft Iberia Express, die am 25. März den Betrieb aufnahm. Die Gewerkschaft sieht darin einen Verstoß gegen die geltenden Tarifverträge. Dagegen betonte Iberia, die Gründung sei durch das Prinzip der unternehmerischen Freiheit gedeckt.

   Ein Schlichtungsversuch des früheren Arbeitsministers Manuel Pimentel scheiterte. Zuvor hatten die Iberia-Piloten seit Dezember 2011 bereits an zwölf Tagen die Arbeit niedergelegt. Dabei war jeweils ein Drittel der geplanten Flüge gestrichen worden. Iberia entstanden nach eigenen Angaben pro Streiktag Verluste von etwa drei Millionen Euro.


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