Rekord an den Tankstellen Wirtschaft

Ostern brachte höchste Spritpreise aller Zeiten

Spritpreisrechner

März I:
Auch im Jahr 2011 steigen die Preise für Treibstoff weiter unaufhörlich. Um den Autofahrern einen besseren Durchblick an der Zapfsäule zu verschaffen, wird ein neues Gesetz verabschiedet. Im Rahmen des Spritpreisgipfels im März wird die Spritpreis-Datenbank aus dem Hut gezaubert - die Einführung ein paar Monate später läuft zwar nicht ganz nach Wunsch, aber etwas mehr Transparenz ist geboten.

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Ostern 2012 war, wie vom ÖAMTC befürchtet, das bisher teuerste Tankwochenende der Geschichte. Bereits in den Tagen und Wochen vor Ferienbeginn wurden die Preise an den Zapfsäulen "schleichend" erhöht.

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"Am Karfreitag zu Mittag ist es dann bei einzelnen Tankstellen zu einer regelrechten Preisexplosion beim Sprit um bis zu sieben Cent pro Liter gekommen", berichtet ÖAMTC-Verkehrswirtschaftsexpertin Elisabeth Brandau. "Über das gesamte Wochenende gab es kleinere Schwankungen, generell blieben die Preise aber auf hohem Niveau." Seit dem Ausnahmejahr 2009 steigen die Preise Jahr für Jahr sprunghaft an. "Am heurigen Osterwochenende kostete eine Tankfüllung von 50 Litern Super im Schnitt bereits 75,95 Euro, für einen vollen Dieseltank musste man 72,45 Euro zahlen", hält die ÖAMTC-Expertin fest.

Ein Liter Super 95 kostete am Karfreitag im Schnitt 1,528 Euro. Damit wurde der bisherige Rekordwert aus dem März 2012 deutlich überboten. Damals war der Liter für 1,487 Euro zu haben. Aber auch Diesel war vergangenes Wochenende so teuer wie noch nie. "Am Karfreitag mussten für einen Liter durchschnittlich 1,456 Euro hingeblättert werden. Bis zu diesem Zeitpunkt lag der Rekordwert, aufgestellt im Juli 2008, bei 1,453 Euro", schildert die ÖAMTC-Expertin. Noch schlimmer kam es für Dieselfahrer am Ostermontag: Der Durchschnittspreis für einen Liter erreichte mit 1,473 Euro einen neuen Höhepunkt.

"Derzeit sieht es so aus, als ob der österliche Preisschub vorüber wäre", erklärt die ÖAMTC-Verkehrswirtschaftsexpertin. "Wie sich die Kraftstoffpreise weiter entwickeln, kann man allerdings nicht voraussagen." Mit einer deutlichen Senkung ist aus derzeitiger Sicht jedenfalls nicht zu rechnen, auch wenn die Nachfrage nach dem Ende der Feiertage deutlich gesunken sein dürfte.

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