Konzerne richten sich's Wirtschaft

Experten: Spritpreis steigt, auch wenn Ölpreis sinkt

Experten: Spritpreis steigt, auch wenn Ölpreis sinkt

Die Konzerne richten sich die Preise wie sie wollen - unabhängig vom Rohölpreis (© APA)

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Die Konzerne richten sich die Preise wie sie wollen - unabhängig vom Rohölpreis
Sogar für Wirtschaftsexperten ist das Auf und Ab der Spritpreise häufig nicht mehr nachvollziehbar. Kein Wunder, wie eine aktuell präsentierte Auswertung der Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) zeigt. Denn passt’s den Multis ins Konzept, dann steigen die Kosten für Diesel und Benzin auch bei deutlich sinkendem Rohölpreis.

BWB Grafik
Quelle: BWB
Zuletzt war dieser Effekt in der 2. März-Hälfte (siehe Grafik rechts) zu verzeichnen. Kein Argument ist hier laut BWB der Dollar-Wechselkurs, der im Untersuchungszeitraum (Februar und März 2012) vergleichsweise stabil war.

Dabei gehen die Konzerne bloß ein geringes Risiko ein. Laut Generali-Studie haben nämlich die hohen Spritpreise bei 52 Prozent der Lenker keinerlei Einfluss aufs Fahrverhalten. Selbst bei Preisen jenseits der 2-Euro-Grenze würden 43 Prozent wie bisher herumkurven.

Aktuell nutzen laut Generali 67 Prozent der Autofahrer so gut wie täglich ihren Pkw, weitere 27 Prozent mehrmals pro Woche.

Wolfgang Bartosch


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