Durch die Krise Wirtschaft

Die Familie wird für Jugendliche immer wichtiger

Die Familie wird für Jugendliche immer wichtiger

In Zeiten unsicherer Zukunft wird die Familie wieder wichtiger (© DPA)

Familie
In Zeiten unsicherer Zukunft wird die Familie wieder wichtiger
Angesichts Wirtschaftskrise und Euro-Fiasko gewinnt der Rückhalt in der Familie für Österreichs Nachwuchs immer mehr an Bedeutung. Gleichzeitig fühlen sich Jugendliche zunehmend von Job, Schule und Studium gestresst und vom System im Stich gelassen. Das zeigt die am Dienstag vorgestellte Jugend-Wertestudie 2011.

Die Familie ist der wichtigste Lebensbereich! Dieser Ansicht sind mittlerweile 82 Prozent der Österreicher im Alter zwischen 14 und 26 Jahren. Im Vergleich: Vor Ausbruch der Wirtschaftskrise lag der Wert bei 70 Prozent.
Nur wenig Vertrauen hat die Jugend hingegen ins System. 69 Prozent (diesmal in der Gruppe der 14- bis 29-Jährigen) beklagen, dass sich die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter öffnet. 76 Prozent der im Auftrag der Arbeiterkammer befragten Sprösslinge fordern deshalb einen größeren Beitrag der Wohlhabenden. 55 Prozent sehen mehr und mehr Menschen an den Rand der Gesellschaft gedrängt, nur 47 Prozent meinen, etwas verändern zu können. Und 44 Prozent sagen: "Wir Jungen müssen für uns selbst sorgen, uns hilft heute keiner mehr!"

Belastet fühlt sich die Jugend auch durch den steigenden Leistungsdruck. 56 Prozent stehen demnach in Arbeit, Schule und im Studium stark unter Stress.

Was die Umfrage noch ergab: 75 Prozent wollen für Freunde und Verwandte da sein, Spaß haben (73 %) und über ihr Tun selbst entscheiden (70 %). Ehrgeiz (33 %) und Erfolg (30 %) sind dabei weniger wichtig.


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