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01.06.2012
5,1 Prozent Plus
Wieder mehr Arbeitslose in Österreich
(© APA)
+++ Diese Facharbeiter werden gesucht +++
Gleichzeitig erhöhte sich die Zahl der Schulungsteilnehmer um 4.858 (+7,4 Prozent) auf 70.638. Insgesamt waren damit 301.715 Menschen in Österreich ohne Job um (+5,1 Prozent) mehr als im Mai 2011, teilte das Sozialministerium am Freitag mit. Seit August 2011 steigt die Zahl der Jobsuchenden, nur im Jänner wurde ein Rückgang verzeichnet.
+++ Kommentar: Die ignorierten eierlegenden Wollmilchsäue +++
Die Arbeitslosenquote lag nach österreichischer Berechnungsmethode im Mai bei 6,2 Prozent. Nach EU-Berechnung belief sich die heimische Arbeitslosenquote im April - das ist der aktuellste verfügbare Wert - auf 3,9 Prozent. Österreich hat damit weiterhin die mit Abstand niedrigste Arbeitslosigkeit in der EU. Auf den Rängen folgen Luxemburg und Niederlande mit jeweils 5,2 Prozent, im Schnitt der 27 EU-Staaten beträgt die Arbeitslosenquote 10,2 Prozent.
Die Zahl der aktiv Beschäftigten hat sich per Ende Mai um 55.000 Personen auf 3,372 Millionen erhöht. Die Zahl der gemeldeten offenen Stellen sind laut Sozialministerium um 3.893 ( -10,8 Prozent) auf 32.304 zurückgegangen.
- Diese Berufe trifft´s momentan am ärgsten: Ein besonders starker Anstieg der Arbeitslosigkeit wurde in der Bauwirtschaft (+8,8 Prozent) und im Gesundheits- und Sozialwesen (+10,7 Prozent) registriert. Der höchste Zuwachs wurde in der Leiharbeitsbranche mit plus 16,4 Prozent verzeichnet. In der Industrie (+2,4 Prozent) und im Handel (+3,8 Prozent) erhöhte sich die Arbeitslosigkeit unterdurchschnittlich. Im Tourismus ging die Zahl der Arbeitslosen um 2,3 Prozent zurück.
- Diese Gruppen trifft´s am meisten: Ältere Arbeitnehmer und Ausländer waren vom Anstieg der Arbeitslosigkeit im Mai besonders betroffen. Die Zahl der arbeitslosen Ausländer stieg um 11,3 Prozent auf 49.556 Personen. Zum Vergleich: Arbeitslos gemeldet waren 181.521 Inländer (+2,6 Prozent). Die Zahl der über 50-jährigen Arbeitslosen erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahresmonat um 9,6 Prozent auf 54.035. Der demografische Wandel und der längere Verbleib von Älteren am Arbeitsmarkt zeige sich in den Mai-Zahlen deutlich.
- Diese Altersgruppen trifft´s am wenigsten: Nur ein geringer Anstieg wurde bei arbeitslosen Jugendlichen (+1,4 Prozent) auf 34.680 verzeichnet. Auch die Differenz zwischen Lehrstellensuchenden und offenen Lehrstellen ("Lehrstellenlücke") ging um 223 auf 548 zurück. 4.073 Lehrstellensuchenden standen 3.525 offene Lehrstellen gegenüber. Die Jugendarbeitslosigkeit betrug nach EU-Berechnungen im April in Österreich 8,9 Prozent, was nach Deutschland (7,9 Prozent) der zweitbeste Wert in der EU ist. Die Arbeitslosigkeit bei Frauen hat im Mai um 2,4 Prozent (2.532) auf 107.116 zugelegt, bei Männern machte der Anstieg 6,1 Prozent (7.176) auf 123.961 aus.
- Diese Regionen trifft´s derzeit am ärgsten: In den Bundesländer mit einer verhältnismäßig großen Tourismuswirtschaft wurden im Mai weniger Arbeitslose verzeichnet. In Tirol (-3,5 Prozent), Vorarlberg (-2,2 Prozent), Salzburg (-0,2 Prozent) und Kärnten (-0,2 Prozent) durfte man sich über einen Rückgang freuen. Überdurchschnittlich war der Anstieg der Arbeitslosigkeit hingegen in der Steiermark (+10,3 Prozent), Niederösterreich (+9,3 Prozent) und Burgenland (+8,9 Prozent) sowie Oberösterreich (+7,6 Prozent). In Wien gab es einen unterdurchschnittlicher Anstieg von plus 3,6 Prozent.
Die Arbeitslosenrate in der Eurozone ist im April unverändert gegenüber März auf dem Rekordniveau von 11,0 Prozent geblieben. Österreich verzeichnete von allen EU-Staaten wieder mit Abstand die niedrigste Quote, nämlich 3,9 Prozent.
Hundstorfer: Geringster Anstieg seit 4 Monaten
"Mit 231.077 Arbeitslosen - das entspricht einem Plus von 4,4 Prozent - wurde mit Ende Mai der geringste Anstieg der Arbeitslosigkeit seit vier Monaten verzeichnet", so Sozialminister Rudolf Hundstorfer am Freitag.
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1 Kommentar von unseren Lesern
Ricky (393)
01.06.2012 23:09
Die Zukunft d.Österreicher
Wir werden bis 70 arbeiten,statt einer Abfertigung können wir unsere Särge in der betriebseigenen Tischlerei aussuchen u.auf dem betriebseigenen Friedhof bestatten lassen. Anstatt Arbeitnehmer die sich in einem langen Arbeitsalltag krank gearbeitet haben in Pens. gehen zu lassen od. alte mit 60 i.Pens. zu schicken damit die Jungen eine Arbeit bekommen u.sich eine Existenz aufbauen können wird die Zukunft d.österr.Arbeitnehmer so aussehen wie oben beschrieben. Es ist auch nicht sehr sinnvoll immer mehr Arbeitskräfte aus d.EU ( 22 000) hereinzunehmen wenn die Arbeitslosigkeit in Österreich immer weiter steigt.
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