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21.06.2012

Medienwirbel

OeNB-Chef Nowotny und der "Nazi-Vergleich"

Ewald Nowotny

Nowotny erhitzt Gemüter in der "Bild"-Zeitung (© APA)

Klar ist: Geht’s den Menschen wirtschaftlich schlecht, ebnet das radikalem Gedankengut den Weg. Dass Österreichs Nationalbank-Gouverneur Ewald Nowotny zuletzt indirekt Parallelen zwischen harten Sparvorgaben für Euro-Krisenländer und dem Aufstieg der Nazis zog, sorgt jedoch vor allem in Deutschland für Ärger.

Man dürfe keinesfalls "nur engstirnig sparen". Der in den 1920er-Jahren begonnene Sparkurs habe Massenarbeitslosigkeit, den Zusammenbruch der Demokratie und die Machtübernahme durch die Nazis zur Folge gehabt. Diese Aussage von Ewald Nowotny bei einer Konferenz in Wien sorgt für Ärger. "Irrer Nazi-Vergleich" und "Ösi-Banker schockt mit Nazi-Vergleich – immer schärfere Kritik an Merkels hartem Euro-Sparkurs", griff etwa die deutsche Online-Bild tief in die Emotionskiste.

Dabei hatte zuletzt auch der US-Ökonom Nouriel Roubini mit einem ähnlichen Vergleich aufhorchen lassen. In einer ersten Reaktion wehrte sich Ewald Nowotny vor allem dagegen, "in einen Gegensatz zur Position" von Bundeskanzlerin Merkel gebracht zu werden.


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2 Kommentare von unseren Lesern

0

christian196... (623)
22.06.2012 08:27

Sparen und die nazis kommen
an die macht - die demokratie bricht zusammen, massenarbeitslosigkeit - alles nur eine folge des sparens. wenn man der theorie folgt, bräuchte man doch nur geld auszugeben, notfalls neues drucken und schon ist alles geregelt. was allerdings dann die folgen einer hyperinflation sind, das beweist uns auch die geschichte, also eine katzt die sich in den schwanz beisst.

0

Sunny_Y (421)
22.06.2012 07:06

Nowotny hat recht!
Ob es nun Frau Merkel passt oder nicht.


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