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Euro-Hilfte kann jeden von uns 16.100 € kosten

Euro-Hilfte kann jeden von uns 16.100 € kosten

Maria Fekter (© Heinz-Peter Bader / Reuters)

Maria Fekter
Maria Fekter
Hoffentlich wissen SPÖ, ÖVP und Grüne, was sie tun! Mit dem heutigen Beschluss des "Europäischen Stabilitätsmechanismus" können Euro-Pleite-Staaten und ihre Geldinstitute Österreichs Beschäftigten nämlich locker-flockig 19,5 Milliarden aus den Taschen ziehen. Hinzu kommen horrende Verpflichtungen aus dem ESM-Vorläufer EFSF sowie dem heimischen Bankenrettungspaket.

Auf Österreichs 4,2 Millionen Arbeitnehmer kommen harte Zeiten zu. Denn sie werden es sein, die die möglichen Folgen der gefährlichsten finanziellen Weichenstellung der 2. Republik zu tragen haben. Doch das ist nicht die einzige Verpflichtung, die uns von dieser Bundesregierung ungefragt auferlegt wurde.

Euro-Rettungsschirme
ESM und EFSF sollen zusammengeführt werden. Vorerst laufen sie aber parallel weiter. In Summe sind hier Haftungen von bis zu 41,1 Milliarden möglich, zuzüglich Zinsen und Kosten für den EFSF in der Größenordnung von 5,4 Milliarden. Das sind insgesamt 11.000 Euro pro Beschäftigtem. Um 4,18 Milliarden müssen wir bereits konkret zittern.

Österreichisches Bankenrettungspaket
Angeschlagene Banken können insgesamt 15 Milliarden an Steuergeld abrufen. 11,7 Milliarden sind vergeben, 3,9 Milliarden davon verloren. Hinzu kommen Emissions-Haftungen über 9,7 Milliarden. Pro Arbeitnehmer belaufen sich Verlust und Risiko auf 5100 Euro. Damit nicht genug, sitzt Finanzministerin Maria Fekter auf einem Staatsschuldenberg von 224 Milliarden. Das sind 53.300 € pro Beschäftigtem!

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2 Kommentare
Fragas Routinier (33)

Antworten Link Melden 0 am 09.07.2012 18:05

Solche Dimensionen gehören nicht einfach beschlossen sondern es gehört das Volk , der Souverän, befragt. Aber eine Volksbefragung fürchten unsere Politiker wie auch die der EU wie der Teufel das Weihwasser, wie sonst kann es so sein, das unser Volksvermögen (damit meine ich nicht nur die verschwundenen Goldreserven) von der Finanzministerin und der restlichen Regierung so verschleudert und UNS ALLEN weggenommen wird. Da bekommt ja der Spitzname der Finanzministerin ja gleich eine neue Sinnhaftigkeit, statt "Schottermizzi" sollte es besser "Schotter-WEG-Mizi" heißen. Jedenfalls kann es so mit der Ausbeutung des Volkes nicht weitergehen, meine sicher nicht nur ich.

Fragas Routinier (33)

Antworten Link Melden 0 am 09.07.2012 18:04

Unsere Regierung weiß genau was sie will, ihre eigenen Posten und Pfründe soweit es geht zu sichern, und sei es nach der nächsten Wahl als "Ausgedinge" in Brüssel, einen Versorgerposten zu erhaschen. Es kann ja nicht sein, das eine Regierung die vom Volk gewählt wurde, unser Volk dermaßen "verrät" und jedem einzelnen so einen Schuldenberg aufoktroiert.

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