Euro-Krise Wirtschaft

42 Prozent der Sparer bangen um ihr Geld

42% der Befragten haben Angst um Ihre hartverdienten Euros

42% der Befragten haben Angst um Ihre hartverdienten Euros

42% der Befragten haben Angst um Ihre hartverdienten Euros

42% der Befragten haben Angst um Ihre hartverdienten Euros

Die sich ausweitende Banken- und Schuldenkrise ("Euro-Krise") macht den heimischen Sparern zunehmend Sorgen. Laut einer Karmasin-Umfrage im Auftrag von Heute fürchten mittlerweile 42 von 100 Österreichern um ihr sauer verdientes Geld.

Der Staat haftet zwar pro Bank und Sparer für bis zu 100.000 Euro. Allein: Den Österreichern fehlt offenbar das Vertrauen in die Finanzierbarkeit dieser Einlagenhaftung.

Am größten ist die Furcht vor dem Verlust der Ersparnisse mit 47 Prozent in den ländlichen Gebieten. In Städten mit mehr als 50.000 Einwohnern ist die Angst mit 24 Prozent hingegen merklich geringer.

Die meisten schlaflosen Nächte bereitet die Sicherheit des Ersparten Oberösterreichern und Salzburgern (52 %) sowie Niederösterreichern, Burgenländern, Vorarlbergern und Tirolern (je 40 %). In der Steiermark und Kärnten liegt der Anteil bei 38, in Wien bei 34 Prozent. Insgesamt machen sich weibliche Sparefrohs (43 %) mehr Sorgen als männliche (39 %).

Am entspanntesten geht die Jugend – vermutlich bedingt durch die geringeren Rücklagen – mit der aktuellen Krise um.  In der Gruppe der unter 30-Jährigen liegt die Angst-Quote mit 29 Prozent deutlich unter dem Durchschnitt, steigt danach jedoch rasant an. Jeder 2. Erwachsene (30 bis 50 Jahre) würde sein Geld lieber heute als morgen in Sicherheit bringen.

Spannendes Detail: Je höher das Bildungsniveau und je intensiver die Beschäftigung mit der Materie, desto mehr machen sich die Österreicher Gedanken um ihre finanzielle Absicherung.

Wolfgang Bartosch


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