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22.07.2012
Hellenen droht Staatsbankrott
Währungsfonds will nicht mehr für die Pleite-Griechen zahlen!
Christine Lagarde will streng bleiben (© Wiktor Dabkowski (www.picturedesk.com))
Derzeit untersucht die Troika aus EU-Kommission, EZB und IWF, wie weit die geforderten Reformen auch tatsächlich durchgezogen werden. Eines steht schon fest: Die Regierung in Athen kann den Schuldenstand des Landes nicht wie vereinbart bis 2020 auf 120 Prozent der Jahreswirtschaftsleistung drücken.
Dennoch hofft man für August und September auf Geldspritzen in Höhe von 12,5 Milliarden Euro – ansonsten droht die Pleite. Erhält Griechenland doch mehr Zeit, die Sparziele zu erreichen, würde das laut Troika Zusatzkosten zwischen zehn und 50 Milliarden Euro verursachen. Geld, das nun wohl ohne IWF-Chefin Christine Lagarde aufgebracht werden muss.
Robert Zwickelsdorfer
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