Laut Studie Wirtschaft

Rating-Agenturen an Eurokrise schuld

Beratungen über Euro-Krise in Frankfurt

Rating-Agenturen lösten Krise aus

Beratungen über Euro-Krise in Frankfurt

Rating-Agenturen lösten Krise aus

Standard & Poor's, Moody's und Fitch: Die Wirtschaftsuniversität HSG St. Gallen geht mit den Rating-Agenturen hart ins Gericht. Eine Studie zeigt, dass viele Herabstufungen europäischer Staaten willkürlich erfolgten und so die Krise erst ausgelöst haben.

+++ Ratingagenturen: altes Spiel mit neuen Regeln +++

Untersucht wurden in dieser Studie volkswirtschaftliche Daten wie Staatsverschuldung oder Inflation von 25 OECD-Ländern über die vergangenen elf Jahre. Diese Daten wurden mit den Entscheidungen der Rating-Agenturen verglichen. Ergebnis: Bei den massiven Herabstufungen seit 2008 seien völlig andere Maßstäbe angelegt worden als vor der Krise.

Schadenersatz für höhere Zinsen
Die Studie belegt, was Kritiker den Agenturen schon lange vorwerfen: "Die Rating-Agenturen sind erschrocken, als sich die Welt einig war, dass man die Finanzmärkte zurückstutzen muss. Das können sie nicht wollen, denn sie verdienen dort ihre Brötchen", so Studienautor Manfred Gärtner. Er fordert ein Klagerecht für Staaten, um Schadenersatz für höhere Zinsen zu erwirken, die wegen der Bewertungen der Agenturen anfallen.

Robert Zwickelsdorfer


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1 Kommentar
ursel Routinier (61)

Antworten Link Melden 0 am 04.11.2012 19:18

Na klar, die Ratingagenturen haben die Schulden gemacht und die "BILANZEN" gefälscht.

Nicht die Regierungen der einzelnen Länder.

Lachhaft

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