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17.08.2012

Fluglinie wehrt sich gegen Kritik

Ryanair-Boss: Mayday ist keine Notsituation

Michael O'Leary

Fluglinien-Boss Michael O'Leary wehrt sich nach der Kritik an Ryanair (© Jean-Paul Pelissier / Reuters)

Nach den Vorwürfen gegen die Billig-Fluglinie Ryanair nach drei Notlandungen hat sich nun Chef Michael O'Leary zu Wort gemeldet. Er weist darauf hin, dass die Flieger in Valencia rund eine Stunde in der Warteschleife über dem Flughafen kreisen mussten und bestritt, dass die Maschinen zu wenig Treibstoff an Bord hatten.

Michael O'Leary ist in der Luftfahrt-Branche als Sparfuchs bekannt. Immer wieder versucht er mit kuriosen Sparideen das Fliegen zu revolutionieren. Die Reduzierung des Gewichts, beispielsweise durch weniger Gepäck in Folge von Gebühren, steht dabei meistens im Vordergrund. Ein leichterer Flieger, also auch einer mit weniger Treibstoff im Tank, verbraucht weniger Kerosin.

+++ Die kuriosesten Sparideen der Fluglinien +++

Den Vorwurf, dass drei Maschinen, die am 26. Juli in Spanien notlanden mussten, nur spärlich betankt waren, lässt der Ire aber nicht auf sich sitzen. Der Ryanair-Boss wehrt sich gegen Vorwürfe, dass die jüngsten Notlandungen der Billig-Fluggesellschaft im spanischen Valencia auf Sicherheitsprobleme hindeuten könnten.

Warteschleife nicht einkalkuliert?
Die Notlandungen waren ein "außergewöhnliches Ereignis", sagte er der Financial Times Deutschland. "Jede der drei Maschinen hatte genug Treibstoff an Bord, dass es für 90 Minuten über der geplanten Landezeit reichte. Die Flugzeuge mussten jedoch rund eine Stunde nach der geplanten Landezeit in einer Warteschleife über Valencia kreisen. Das ist nicht normal." Allerdings sind bei schlechtem Wetter immer längere Wartezeiten in der Luft möglich.

+++ Ryanair-Flieger startete trotz Kollision auf Airport +++
 +++ Ryanair-Crew "repariert" Flieger mit Klebeband +++


Im Auftrag des Verkehrsministeriums untersucht die spanische Flugsicherheitsbehörde (AESA) derzeit drei Vorfälle, die sich schon am 26. Juli ereigneten. Wegen eines Gewitters mussten an dem Tag zahlreiche Flugzeuge mit Flugziel Madrid nach Valencia umgeleitet werden. Drei Ryanair-Maschinen mussten hierbei den Notruf Mayday ausgeben, da die Kerosinmenge ein vorgeschriebenes Minimum erreicht hatte.

O'Leary: Mayday ist keine Notsituation
Notlandungen sind nach Angaben des Ryanair-Chefs Teil des Sicherheitssystems der irischen Fluggesellschaft. "Wenn eine Airline Mayday ausruft, dann handelt es sich nicht um eine Notsituation. Sondern das ist ein vorgeschriebenes Verfahren für eine bevorzugte Landung", sagte er.

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