Heute im Brennpunkt: Austria ist Meister
Lade Login-Box.
|
20.08.2012
Großbank schlägt Alarm
Euro hat unsere Löhne kräftig gestutzt!
(© Fotolia)
Die Schweizer Großbank UBS hat jetzt die inflationsbereinigten Einkommen von elf europäischen Ländern untersucht und zieht einen beängstigenden Schluss: Österreich hat, was die Einkommen betrifft, nicht wirklich von der Einführung des Euro profitiert. Untersucht wurden die realen (inflationsbereinigten) verfügbaren Einkommen, das ist jener Teil des Einkommens, der den privaten Haushalten für den privaten Konsum zur Verfügung steht.
"Österreich sieht alarmierend schwach aus", kommentiert Analyst Paul Donovan in der neuen Studie. "Das Bild zeigt relativ geringe Zuwächse bei den nominellen verfügbaren Einkommen in Verbindung mit Inflation."
Ärmste am meisten betroffen
In Österreich haben die ärmsten Haushalte am stärksten verloren, das reichste Zehntel noch am wenigsten (kumuliert um 10 Prozent). Anders als in der Mehrzahl der anderen Länder haben bei uns aber alle Einkommensgruppen verloren.
Durchgängig auf der Verliererseite des ersten Euro-Jahrzehnts befanden sich auch die deutschen und irischen Haushalte. Bei den Griechen, Spaniern, Portugiesen sowie (untypischerweise) Finnen haben alle Einkommensschichten gewonnen. Zu den Verlieren gehören auch die französische und italienische Mittelklasse.
Relativ am stärksten legten die verfügbaren Einkommen der Ärmsten in Frankreich, Spanien, Portugal und Griechenland zu. Letztere lagen allerdings vorher bereits sehr tief. Ein Angehöriger des schwächsten Einkommenszehntels in Frankreich hat noch 2010 doppelt so viel bekommen als ein Grieche im letzten Einkommens-Dezil seines Landes.
Verwandte Artikel
AK-Studie deckt auf
Banknoten, ja bitte
EU überlegt Abschaffung
Steigende Kosten
Nein zum neuen Schein
Tiefrote Zahlen
Die Sicherheitsmerkmale
Häupl im "Heute"-Talk
Ab 2. Mai im Umlauf
Streit um Lohn
Kampf gegen Steuerflucht
Österreich über Durchschnitt
Trenkwalder in Gefahr?
Vatikan dementiert
Euro-Blüten sichergestellt
Produktion gesichert
Jetzt fälschungssicher
Neuer Fünfer ab Mai
BZÖ: "kläglich gescheitert"
Es geht um 4,8 Mio. €
Ländervergleich
Einkommensbericht
Details zu klären
Euro-Gruppe
Van Rompuy will mehr
Bruttobezüge 2011
Klaus Regling in Wien
Mehr Sicherheit
Verbindlichere Regeln
Weitere zwei Jahre Zeit
17 % wollen Schilling
Portugal erhält 4,3 Milliarden
"Produktive Gespräche"
Hilfe für Griechenland?
Ungerechtigkeit
Trifft nur die Armen
Kein Start im Jänner 2013
Kaum noch Wachstum
EZB-Hilfe nur bei strikter Kontrolle
Geld fließt nicht an Gläubiger
ifo-Institut
Streit in der Koalition
Kanzlerin gegen Euro-Austritt
Polit-Gipfel in Berlin
Wäre für Exporte gefährlich
Nach Swarovski-Affäre
"Selbsthilfe" wegen Pleite
Kassen leer
Fürs Traktorfahren
2 Kommentare von unseren Lesern
ursel (61)
21.08.2012 11:28
Dank an alle POLITIKER - regierenden
Bitte diese Untersuchungsergebnisse allen Politiker der Regierungsparteien übermitteln und um IHRE Stellungnahme bitten.
Ich kann Ihnen die Antworten und zwar von allen jetzt schon geben:
Können wir nicht nachvollziehen.
Gerne helfe ich aus und übergeben einen Gehaltszettel sprich Pensionszettel vor 10 Jahren und vergleichen wir das plus bei Pension und das PLUS bei den Preisen.
Die Herren Politiker werden STAUNEN, aber Sie wissen es ohnehin.
Aber nur nicht zugeben.
kathy2012 (3)
20.08.2012 19:28
Danke Sozen
Die Lohnsenkungen gehen munter weiter. Auch dank dererfolgreichen Umverteilungspolitik von den Armen zu den Reichen des Herrn Hundstorfer. Mehr Lohn für mehr Leistung. und gut bezahlte Arbeit für alle ist überfällig. Meist wird nicht einmal Kollektivvertrag gezahlt. Auch der sinkt immer weiter: Teils durch Leiharbeit, teils durch das Fehlen von neuen Lohntabellen. Die veralteten Lohntabellen werden durch die Inflation entwertet und die Löhne sinken noch weiter.
WirtschaftHeute
TopHeute
Top gelesen |
7 Tage |
Top kommentiert |
MeinungHeute
Ted wird geladen, bitte warten...
QuickKlick
News |
Sport |
Stars |
Freizeit |
Impressum | AGB | Presse | Mediadaten | Kontakt