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Heute im Brennpunkt: Austria ist Meister

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20.08.2012

Großbank schlägt Alarm

Euro hat unsere Löhne kräftig gestutzt!

Einkommen Rechner

(© Fotolia)

Die österreichischen Einkommen sind in den vergangenen zehn Jahren quer durch die soziale Schichten zurückgegangen, jene der Ärmsten am stärksten - nämlich um bis zu 35 Prozent.

Die Schweizer Großbank UBS hat jetzt die inflationsbereinigten Einkommen von elf europäischen Ländern untersucht und zieht einen beängstigenden Schluss: Österreich hat, was die Einkommen betrifft, nicht wirklich von der Einführung des Euro profitiert. Untersucht wurden die realen (inflationsbereinigten) verfügbaren Einkommen, das ist jener Teil des Einkommens, der den privaten Haushalten für den privaten Konsum zur Verfügung steht.

"Österreich sieht alarmierend schwach aus", kommentiert Analyst Paul Donovan in der neuen Studie. "Das Bild zeigt relativ geringe Zuwächse bei den nominellen verfügbaren Einkommen in Verbindung mit Inflation."

Ärmste am meisten betroffen
In Österreich haben die ärmsten Haushalte am stärksten verloren, das reichste Zehntel noch am wenigsten (kumuliert um 10 Prozent). Anders als in der Mehrzahl der anderen Länder haben bei uns aber alle Einkommensgruppen verloren.

Durchgängig auf der Verliererseite des ersten Euro-Jahrzehnts befanden sich auch die deutschen und irischen Haushalte. Bei den Griechen, Spaniern, Portugiesen sowie (untypischerweise) Finnen haben alle Einkommensschichten gewonnen. Zu den Verlieren gehören auch die französische und italienische Mittelklasse.

Relativ am stärksten legten die verfügbaren Einkommen der Ärmsten in Frankreich, Spanien, Portugal und Griechenland zu. Letztere lagen allerdings vorher bereits sehr tief. Ein Angehöriger des schwächsten Einkommenszehntels in Frankreich hat noch 2010 doppelt so viel bekommen als ein Grieche im letzten Einkommens-Dezil seines Landes.


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2 Kommentare von unseren Lesern

1

ursel (61)
21.08.2012 11:28

Dank an alle POLITIKER - regierenden
Bitte diese Untersuchungsergebnisse allen Politiker der Regierungsparteien übermitteln und um IHRE Stellungnahme bitten.

Ich kann Ihnen die Antworten und zwar von allen jetzt schon geben:

Können wir nicht nachvollziehen.

Gerne helfe ich aus und übergeben einen Gehaltszettel sprich Pensionszettel vor 10 Jahren und vergleichen wir das plus bei Pension und das PLUS bei den Preisen.

Die Herren Politiker werden STAUNEN, aber Sie wissen es ohnehin.

Aber nur nicht zugeben.

1

kathy2012 (3)
20.08.2012 19:28

Danke Sozen
Die Lohnsenkungen gehen munter weiter. Auch dank dererfolgreichen Umverteilungspolitik von den Armen zu den Reichen des Herrn Hundstorfer. Mehr Lohn für mehr Leistung. und gut bezahlte Arbeit für alle ist überfällig. Meist wird nicht einmal Kollektivvertrag gezahlt. Auch der sinkt immer weiter: Teils durch Leiharbeit, teils durch das Fehlen von neuen Lohntabellen. Die veralteten Lohntabellen werden durch die Inflation entwertet und die Löhne sinken noch weiter.

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