Sperre für acht Modelle beantragt Wirtschaft

Apple fordert Verbot für Samsung-Geräte

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Samsung droht weiteres Ungemach. Apple will ein Verkaufsverbot erreichen.

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Samsung droht weiteres Ungemach. Apple will ein Verkaufsverbot erreichen.

Apple hat nach dem Sieg im kalifornischen Patentprozess gegen Samsung ein Verkaufsverbot für acht Smartphone-Modelle des südkoreanischen Rivalen beantragt. Darunter sind vier Varianten des Telefons Galaxy S2, wie aus veröffentlichten Gerichtsunterlagen hervorgeht. Es ist für Samsung sehr wichtig als günstigeres Top-Gerät.

Die Geschworenen in dem US-Prozess hatten die Verletzung von Apple-Patenten durch mehr als 20 Samsung-Smartphones festgestellt. Viele davon spielen am Markt aber kaum noch eine Rolle, da die Klage von Frühjahr 2011 stammt. Apple hatte sich in dem Prozess nahezu auf voller Linie gegen Samsung durchgesetzt und rund 1,05 Milliarden Dollar Schadenersatz zugesprochen bekommen. Die Südkoreaner wollen weiter gegen die Geschworenen-Entscheidung ankämpfen.

Der Etappen-Sieg gegen Samsung hat die Apple-Aktie auf ein neues Allzeithoch getrieben. Am Montag stieg das Papier im frühen New Yorker Handel um 3 Prozent auf bis zu 680,87 Dollar (543,39 Euro). Seit dem vergangenen Jahr hat sich der Preis damit in etwa verdoppelt.

Samsung-Aktie eingebrochen
Insgesamt kam Apple zum Höchststand auf einen Wert von 638 Mrd. Dollar. Erst jüngst hatte Apple den Erzrivalen Microsoft als teuerstes börsennotiertes Unternehmen aller Zeiten abgelöst. Der Rekord stammte noch aus Zeiten des Dotcom-Booms Ende 1999. Die Samsung-Aktie war hingegen am Montag um rund 8 Prozent eingebrochen.

Dem Spruch des Gerichts wird eine breite Wirkung für den Smartphone-Markt beigemessen. Samsung nutzt wie viele andere Hersteller das Betriebssystem Android von Google. Apple war auch gegen HTC oder Motorola vorgegangen.


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