So holen Sie Ihr Geld zurück Wirtschaft

Lufthansa-Flugbegleiter ab Freitag im Streik

Lufthansa-Flugbegleiter ab Freitag im Streik

Wie der Streik genau ablaufen wird, ist noch nicht bekannt (© Reuters)

Lufthansa
Wie der Streik genau ablaufen wird, ist noch nicht bekannt
Die Flugbegleiter und Flugbegleiterinnen der Lufthansa beginnen ihren Streik am Freitag. "Der morgige Freitag wird der erste Tag sein, an dem konkret gestreikt wird", teilte die Flugbegleiter-Gewerkschaft Ufo Donnerstag früh auf ihrer Internetseite mit. So holen Sie sich Ihr Geld zurück.

Die Zentrale Streikleitung hat aber noch nicht bekanntgegeben, wann genau welche Basen bestreikt werden. Die Stewardessen und Stewards würden mit einer Vorlaufzeit von sechs Stunden über den Beginn und die Orte der Arbeitsniederlegung informiert, wurde versichert.

Infos für betroffene Passgiere
Die Lufthansa bietet einen 24-Stunden-Service unter der Telefonnummer 01805 - 838 426 (0,14 Euro/Min). Infos auch auf ihrer Homepage (www.lufthansa.de). Flugplanänderungen, Annullierungen und den aktuellen Flugstatus kann man sich per SMS direkt aufs Handy schicken lassen, wenn man die eigene Handynummer bei der Buchung angeben hat. Eine Registrierung für diesen Service ist auch über das Miles&More-Konto möglich.

Wegen eines Streiks gestrichener Flug kann storniert werden. Die Kunden erhalten ihr Geld zurück. Wer trotzdem fliegen will, hat Anspruch auf einen späteren Flug. Lufthansa bemüht sich meist um einen zeitnahen Ersatz mit einer anderen Verbindung, notfalls mit einer anderen Airline. Wer sich entscheidet, zu einem anderen Zeitpunkt zu fliegen, sollte sein Ticket online, per Smartphone-App oder telefonisch umbuchen lassen. Achtung: Wer umbucht, ohne Lufthansa zu informieren, verliert seine Ansprüche!

Milliarden-Sparpaket
Der Tarifstreit bei der deutschen AUA-Mutter Lufthansa dauert bereits seit gut einem Jahr. Die Gewerkschaft kämpft für höhere Löhne und gegen die Auslagerung von Stellen. Nach Ansicht des Managements hingegen sind Einschnitte nötig, da Billigfluggesellschaften der Lufthansa in Europa das Leben schwer machen und ihr auf den Fernstrecken Rivalen aus dem Nahen Osten Passagiere abluchsen. Die Airline legte deshalb ein Milliarden-Sparprogramm auf und verlangt nun, dass auch die Bord-Servicekräfte einen Beitrag leisten.

Der Streik werde "an dem Ort stattfinden, wo auch die Verantwortung für das derzeitige Lufthansa-Desaster begann", hieß es von der Arbeitnehmervertretung des Kabinenpersonals. Die Gewerkschaft Ufo hat am Dienstag die Verhandlungen mit der Lufthansa für gescheitert erklärt und einen unbefristeten Arbeitskampf des Kabinenpersonals angekündigt. Der Airline-Konzern fürchtet nun erhebliche Kosten durch einen Arbeitskampf.

APA/red

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