11-Millionen-Euro-Objekt Wirtschaft

Russen wollen Grassers Penthouse kaufen

Seit dreieinhalb Monaten steht Karl-Heinz Grassers Nobel-Wohnung in der Wiener City bei Christie’s zum Verkauf. Zu einem Deal ist es noch nicht gekommen. Heute hat aber erfahren: Vor allem aus Russland gibt es starke Nachfrage nach dem 11-Millionen-Euro-Objekt.

Das Penthouse hat 416 Qua­dratmeter Innenfläche, einen atemberaubenden Blick über die Wiener Innenstadt, einen Pool auf der Terrasse und strotzt vor Luxus.
Verkauft ist es aber noch immer nicht. Ist es schlichtweg zu teuer? "Das spektakuläre Objekt ist in bester Lage, es ist sehr modern eingerichtet und befindet sich auf einem Palast aus dem 19. Jahrhundert. Deshalb ist der Preis angemessen", sagt das Büro des verantwortlichen Maklers Tancred Lidbury von Christie’s International Real Estate zu Heute. Und: "Es gibt starkes Interesse aus Russland", aber auch "aus den USA und Asien, vor allem aus Hongkong".

Womöglich ein Problem beim Verkauf: Es ist lediglich das lebenslange Mietrecht für das Apartment zu erwerben, pro Monat kommen noch 6.000 Euro Mietkosten dazu.
Ex-Finanzminister Grasser und seine Frau Fiona Pacifico Griffini-Grasser brauchen aber  noch nicht in Panik zu verfallen. Laut Christie’s werden "normalerweise solche Objekte nicht in wenigen Monaten verkauft, das kann ein Jahr oder eineinhalb Jahre dauern".

Peter Reidinger


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