"So wie Aldi und Lidl" Wirtschaft

Ryanair-Chef fordert Diskont-Flughäfen

Michael O'Leary

Fluglinien-Boss Michael O'Leary wehrt sich nach der Kritik an Ryanair

Michael O'Leary

Fluglinien-Boss Michael O'Leary

Ryanair-Chef Michael O'Leary (51), bekannt für seine Billig-Angebote und schrägen Ideen, hat eine neue Vision: abgespeckte Flugäfen ohne Extra-Service.

Discounter-Airports ohne Schnick-Schnack: Das ist nach Meinung von O´Leary die Zukunft der Flughäfen. Sie „sollten so sein wie Aldi und Lidl, sich auf das Wesentliche konzentrieren“, sagte O'Leary dem „Handelsblatt“.

Nach seinen Vorstellungen sollen die Passagiere selbst die Koffer mit ins Flugzeug nehmen. „Wir könnten die Abteilung loswerden, die sich um verlorenes Gepäck kümmert, zudem die ganzen Transportbänder.“

O'Learys Argument: Die Flughafen-Kosten schlagen sich auch auf den Ticket-Preis nieder. Ein Aldi-Flughafen wäre also eine weitere Stellschraube, um das Fliegen günstiger zu machen oder die Preise wenigstens auf dem gewohnten Niveau zu halten.

Denn in den vergangenen Jahren musste Ryanair laut „Handelsblatt“ rund 16 Prozent teurer werden. Schuld waren u. a. die explodierenden Ölpreise. Hier hat der Airline-Chef keinen Einfluss, also muss er andere Wege finden.


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