Billig-Airline machts zu billig Wirtschaft

Die Hoppalas bei Ryan Air häufen sich

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Ryan-Air scheint billiger zu arbeiten, als den Passagieren lieb ist.

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Ryan-Air scheint billiger zu arbeiten, als den Passagieren lieb ist.

Der Low Cost-Carrier Ryan Air kommt nicht aus den Negativ-Schlagzeilen. Die Beschwerden der Passagiere über Schmutz oder techische Defekte häufen sich. Dazu macht Airline-Chef Michael O'Leary (51) unkonventionelle Vorschläge wie eigene Flughäfen für Billig-Airlines. Jetzt musste ein Jet sogar umkehren, weil nach einem plötzlichen Druckabfall nicht alle Sauerstoffmasken funktionierten.

An allen Ecken und Enden Kosten zu sparen geht gerade im Fall der Luftfahrt eben nicht immer auf, ist nicht selten sogar gefährlich. Ein plötzlicher Luftdruckabfall und aus der Decke purzelnde Sauerstoffmasken haben im jüngsten Vorfall 160 Passagiere eines Ryanair-Flugs erschreckt.

Passagier musste sich Sauerstoffmaske teilen
Das Flugzeug auf dem Weg zu den Kanarischen Inseln sei nach dem Vorfall zu seinem Startflughafen Madrid zurückgekehrt, teilte der Flughafenbetreiber AENA am Freitag mit. Zwölf Passagiere und vier Crewmitglieder seien nach der Landung medizinisch behandelt worden. Sie litten unter Ohrenschmerzen und Angstattacken.

Die Boeing 737-800 werde von Technikern untersucht, erklärte Ryanair. Den Passagieren wurde ein Ersatzflieger zur Verfügung gestellt. Ein Passagier sagte dem Onlineportal der Zeitung El Pais, die Sauerstoffmaske seines Freundes habe nicht funktioniert und sie hätten sich eine Maske teilen müssen.

Europas größte Billig-Fluglinie sorgte zuletzt für Aufsehen, als Ende Juli gleich drei Flugzeuge wegen Benzinmangels eine vorzeitige Landung an ihrem Zielflughafen beantragten.


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