So wird der neue ORF Wirtschaft

Zukunft von Dominic Heinzls "Chilli" ungewiss

Kati ZEchner

ORF-Fernsehdirektorin Kathrin Zechner

Kati ZEchner

ORF-Fernsehdirektorin Kathrin Zechner

Mit insgesamt 33 neuen und erneuerten Formaten und Titeln soll der ORF "ein vielfältiges, österreichisches, in hohem Ausmaß eigenproduziertes und unverwechselbares Programm" bieten.

Österreichischer und informativer will das ORF-Programm in der kommenden TV-Saison sein.  Wir setzten auf die Kontinuität und Weiterentwicklung der Stärken, auf Erweiterung und Innovation", so ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz bei der Vorabpräsentation des ORF-Programms, das am Donnerstag auch der Werbewirtschaft vorgestellt wird.

Chillis Zukunft ungewiss
Ob es eine Fortsetzung für Dominic Heinzls "Chili" gibt, dessen Vertrag Ende des Jahres ausläuft, stehe laut Zechner noch nicht fest. Im Programmtrailer fand Heinzl jedenfalls keinen Platz mehr.

Club 2 ebenso unsicher
Auch über die Zukunft des Club 2 hielt sich Zechner bedeckt. Nur so viel: Sie wolle neben einem aktuellen Polittalk am Sonntag eine ergänzende Talkrunde zu gesellschaftspolitischen Themen, beziehungsweise Themen, "die nicht unbedingt am Puls der Zeit, aber am Puls der Seele sein sollen. Es steht noch nicht fest, welcher Talk das sein wird."

Mittagsschiene neu
Eine der Neuerungen ist die neue ORF-Mittagsschiene, die ab 24. September auf ORF 2 on Air gehen soll und mit deren Hilfe der Informationsanteil im ORF von 340 auf 385 Minuten täglich angehoben wird. Das neue Magazin "heute mittag" muss ohne merkliche personelle Aufrüstung auskommen und wird vor allem aus den Landesstudios und bestehenden Redaktionen bestückt. "Das geht nur mit einer enormen Portion Leidenschaft", betonten Zechner und Wrabetz. Man habe nun "eine Einbindung der Landesstudios ins Vollprogramm in einem noch nie dagewesenen Ausmaß".

Aufwertung der Bundesländer
Mehr Beiträge aus den Bundesländern würde sich Zechner auch für die ZiB 20 auf ORF eins wünschen, die sie auf zehn bis 15 Minuten ausdehnen will. Die Realisierung dieser Pläne hängt allerdings noch von den technischen, personellen und finanziellen Gegebenheiten ab. Zukunftsmusik ist auch noch der neue Vorabend auf ORF eins, wo man derzeit an fünf Formaten arbeitet. Einer Daily Soap, einer Reality Soap, zwei Infotainment-Formaten und einer Live-Sitcom. Zur Umsetzung kommt es laut Zechner aber frühestens im Jänner 2013.







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