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13.10.2012
IWF fordert Reformen
Bankenverband warnt vor "Zombie-Banken"
IWF-Direktorin Christine Lagarde in Tokio (© EVERETT KENNEDY BROWN (EPA))
Nur wenn die Sanierung der Geldhäuser vorangetrieben werde, könne die Schuldenkrise gelöst werden, sagte der Präsident des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB), Andreas Schmitz, am Samstag auf der Herbsttagung von Weltbank und Internationalem Währungsfonds (IWF) in Tokio.
Mit Blick auf die Milliardenhilfen für Spaniens Banken fügte Schmitz an: "Es darf nicht geschehen, dass eigentlich bankrotte Institute durch staatliche Alimentierung weiter künstlich am Leben gehalten werden." Die Mittel müssten sorgsam eingesetzt werden.
Schneller Reformen umsetzen
Die 188 Mitgliedstaaten im Internationalen Währungsfonds schworen sich in Tokio auf größere Entschlossenheit im Kampf gegen die drohende globale Konjunkturflaute ein. "Wir müssen entschiedener handeln, um die Weltwirtschaft zurück auf den Pfad eines starken, nachhaltigen und ausgewogenen Wachstums zu führen", hieß es am Samstag in der gemeinsamen Abschlusserklärung zur IWF-Jahrestagung in Tokio.
Trotz aller Fortschritte müssten vor allem die großen Volkswirtschaften - speziell die Eurozone - weitere Reformen umsetzen und ihre Haushalte in den Griff bekommen, ohne dabei das Wachstum zu schwächen.
"Es gab keinen Widerspruch zu unserer Empfehlung an die Mitglieder. Sie lautete zu handeln", sagte IWF-Direktorin Christine Lagarde. Um das Vertrauen der Märkte wieder aufzurichten, müssten wichtige ankündigte Maßnahmen wie die geplante Bankenunion und eine stärke Fiskalunionschnell schnell umgesetzt werden, hieß in dem Papier weiter.
Verdeutlicht wurde, dass die USA zum die zum Jahreswende drohende "Fiskalklippe" aus automatischen drastischen Haushaltskürzungen und Steuererhöhungen verhindern müssten. Japan solle seine drängenden Defizitprobleme schnell in den Griff bekommen.
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