Stundenlang in Lkw

31. Januar 2018 10:18; Akt: 31.01.2018 10:43 Print

Flüchtlinge versteckten sich zwischen Tierhäuten

Als Mitarbeiter einer Lederfabrik im Burgenland gerade eine Lkw-Lieferung Tierhäute entladen wollten, sprangen ihnen plötzlich zwei Afghanen aus dem Frachtraum entgegen.

Die Flüchtlinge versteckten sich in einem Lkw voller Tierhäute (Bild: picturedesk.com/APA (Symbolbild))

Die Flüchtlinge versteckten sich in einem Lkw voller Tierhäute (Bild: picturedesk.com/APA (Symbolbild))

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Wie die "Krone" berichtet, wollten die beiden Flüchtlinge aus Afghanistan ursprünglich nach Frankreich.

Die Schlepper steckten die zwei Männer in Kroatien in einen Lastwagen voller Tierhäute. Die Lieferung war für eine Lederfabrik in Südburgenland bestimmt.

Mindestens zehn Stunden sollen sich die Flüchtlinge anschließend in dem Lkw versteckt haben. Das Atmen fiel den zwei Afghanen wegen des strengen Geruchs alles andere als leicht.

Keine frische Luft

Bei ihrer Reise bekamen sie kein einziges Mal frische Luft, denn unmittelbar vor Fahrtbeginn wurde der Transporter mit Plomben versehen.

Die Türen des Lastwagens wurden erst am Bestimmungsort in Jennersdorf geöffnet. Als der Lkw bei der Fabrik ankam, kümmerten sich die Mitarbeiter um das Entladen der Lieferung.

Jennersdorf statt Paris

Plötzlich tauchten die beiden Flüchtlinge zwischen den Tierhäuten auf und sprangen aus dem Lkw. Neben den Mitarbeitern standen auch die zwei Männer völlig unter Schock, denn sie dachten, dass sie in Paris seien, so wie es mit dem Menschenhändler besprochen wurde.

Die Afghanen wurden daraufhin in das Flüchtlingslager nach Traiskirchen in Niederösterreich gebracht. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.

(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Mia am 31.01.2018 11:04 Report Diesen Beitrag melden

    Erstens

    sind es keine Flüchtlinge, sondern Migranten. Sie waren schon in Kroatien nicht mehr verfolgt und in Sicherheit und wollten aber nach Frankreich. Zweitens hält sich mit Mitleid mit denen sehr sehr in Grenzen.

  • Klaus am 31.01.2018 11:36 Report Diesen Beitrag melden

    Grenzkontrollen

    Da die EU-Außengrenzen nicht ausreichend geschützt werden (in diesem Fall Kroatien) brauchen wir unbedingt nationale Grenzkontrollen zu unserer Sicherheit. Das Schlepperwesen muss wirkungsvoller bekämpft werden.

  • Werner am 31.01.2018 11:57 Report Diesen Beitrag melden

    Gleich wieder retour....

    Und wieder 2 Dattelpflücker mehr bei uns!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Werner am 31.01.2018 11:57 Report Diesen Beitrag melden

    Gleich wieder retour....

    Und wieder 2 Dattelpflücker mehr bei uns!

  • Klaus am 31.01.2018 11:36 Report Diesen Beitrag melden

    Grenzkontrollen

    Da die EU-Außengrenzen nicht ausreichend geschützt werden (in diesem Fall Kroatien) brauchen wir unbedingt nationale Grenzkontrollen zu unserer Sicherheit. Das Schlepperwesen muss wirkungsvoller bekämpft werden.

  • Mia am 31.01.2018 11:04 Report Diesen Beitrag melden

    Erstens

    sind es keine Flüchtlinge, sondern Migranten. Sie waren schon in Kroatien nicht mehr verfolgt und in Sicherheit und wollten aber nach Frankreich. Zweitens hält sich mit Mitleid mit denen sehr sehr in Grenzen.