Burgenland

19. Februar 2018 11:11; Akt: 19.02.2018 11:16 Print

Frauchen muss qualvollen Tod von "Volpino" erleben

Tierschützer dokumentieren den jüngsten Fall von Tierquälerei durch illegale Fallen. Spitzhundmischling "Volpino" starb in den Armen des Frauchens.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Der Vorfall im Burgenland wurde bereits beim Landeskriminalamt angezeigt. "Volpino" war mit seiner Besitzerin Giovanna Göschl Ende Jänner in Zurndorf/Kreuzäcker angeleint spazieren, als er neben dem Weg in eine so genannte Conibear-Falle tappte. Solche Fallen sind Drahtbügelfalle, die im Nacken oder Brustbereich von Tieren zuschnappen und zum Genickbruch oder dem Abklemmen der Hauptschlagader und Luftröhre führen. Die Fallen sind in Österreich illegal.

Umfrage
Sollten die Strafen für Tierquäler härter sein?
81 %
16 %
1 %
2 %
0 %
Insgesamt 1285 Teilnehmer

"Volpino" tappte mit der rechten Pfote in die Falle und blieb darin gefangen. Nach der Erstversorgung durch eine lokale Tierärztin brachte die Besitzerin den Hund in die Tierklinik Parndorf. "Die Blutung war sehr stark, 'Volpino' bekam stundenlang Infusionen und Schmerzmittel", so Giovanna Göschl. "In der Nacht schließlich brach sein Kreislauf zusammen. Ich habe gleich Anzeige bei der lokalen Polizeibehörde erstattet. Nur circa eineinhalb Meter entfernt lag übrigens ein toter Iltis neben genau einer solchen Falle. Es war einfach schrecklich."

Mensch und Tier gefährdet

"Das Aufstellen solcher Fallen ist ein klarer Akt vorsätzlicher Tierquälerei. Der Fallensteller nimmt in Kauf, dass sich Tiere darin verfangen und unter größten Schmerzen elendig zugrunde gehen", sagt Hans Frey von der Eulen- und Greifvogelstation Haringsee und Vier-Pfoten-Experte. Der Tierschutzverein fordert "eine klare Verurteilung des Täters".

In dieser Gegend des Burgenlandes sind sehr viele Familien unterwegs, warnt Frey. Sie und auch dort ansässige geschützte, seltene aasfressende Greifvogelarten wie Kaiseradler, Seeadler und Rotmilan seien akut gefärdet.

Bleiben Sie informiert mit dem Newsletter von heute.at


Das könnte Sie auch interessieren:

(red)

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Viki am 19.02.2018 13:55 Report Diesen Beitrag melden

    Sprachlos

    Einfach nur sprachlos. Die Jägerschaft in Österreich ist wirklich das Allerletzte!!!

  • Andrea am 19.02.2018 19:05 Report Diesen Beitrag melden

    Fr.

    Man sollte den Tierquälern so eine tolle Falle stellen, und alle sollten darin umkommen. Einfach nur grausam, diese Menschen.

  • Brigitte am 21.02.2018 08:36 Report Diesen Beitrag melden

    Frau

    Solchen Menschen sollte man so eine Falle anhängen wo's am meisten weh tut,aber woran sie nicht sterben würden sonst würden sie nicht daraus lernen was sie damit anrichten.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Brigitte am 21.02.2018 08:36 Report Diesen Beitrag melden

    Frau

    Solchen Menschen sollte man so eine Falle anhängen wo's am meisten weh tut,aber woran sie nicht sterben würden sonst würden sie nicht daraus lernen was sie damit anrichten.

  • Andrea am 19.02.2018 19:05 Report Diesen Beitrag melden

    Fr.

    Man sollte den Tierquälern so eine tolle Falle stellen, und alle sollten darin umkommen. Einfach nur grausam, diese Menschen.

  • Viki am 19.02.2018 13:55 Report Diesen Beitrag melden

    Sprachlos

    Einfach nur sprachlos. Die Jägerschaft in Österreich ist wirklich das Allerletzte!!!