Im Burgenland

16. November 2017 09:13; Akt: 16.11.2017 09:26 Print

Soldat soll Flüchtlinge misshandelt haben

Einem Vorarlberger Unteroffizier werden schwere Vergehen vorgeworfen. Er soll Flüchtlinge misshandelt und seine Waffe gegen Untergebene gerichtet haben.

Symbolbild: Soldaten in Spielfeld bereiten sich auf den Assistenzeinsatz im Rahmen der Flüchtlingskrise vor. (Bild: picturedesk.com)

Symbolbild: Soldaten in Spielfeld bereiten sich auf den Assistenzeinsatz im Rahmen der Flüchtlingskrise vor. (Bild: picturedesk.com)

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Bereits im April wurde ein Vorarlberger Unteroffizier vom Dienst suspendiert, nun ist ans Licht gekommen, warum.

"Mannigfaltig" seien die Vorwürfe, wie die Staatsanwaltschaft Eisenstadt der "APA" verrät. Noch laufen die Ermittlungen, aber die Liste ist bereits lang: Wiederbetätigung, gefährliche Drohung, Verhetzung, Missbrauch der Amtsgewalt und mehr wird ihm vorgeworfen.

Was ist passiert?
Von Ende Jänner bis Ende März hielt sich der beschuldigte Unteroffizier großteils beim Assistenzeinsatz im Burgenland auf, auch die strafrechtlich relevanten Vorfälle sollen "weit überwiegend" dort stattgefunden haben, wie Staatsanwaltschaftssprecher Roland Koch bestätigt.

Flüchtlinge misshandelt
Der Mann soll Flüchtlinge misshandelt haben. Er soll auf sie hingetreten und sie mit einer Taschenlampe geschlagen haben. Laut Anzeige bezeichnete er die Schutzsuchenden als "Schweine", die besser erfrieren sollten. Auch anitsemitische Äußerungen waren dabei.

Waffe gegen Untergebene
Zudem soll er Waffen, zum Beispiel eine Pistole, gegen seine Untergebenen - darunter eine andere Unteroffizierin - gerichtet haben. Im Zusammenhang damit wird auch ermittelt, ob der Beschuldigte die Lade- und Entladevorschriften der Waffen eingehalten hat und so körperliche Gefährdung zu verantworten hat.

Der Beschuldigte ist Mitte April vom Bundesheer suspendiert worden und trat Ende Juli vom Dienststand aus. Die Staatsanwaltschaft ermittelt weiter. Bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung vor einem Gericht gilt die Unschuldsvermutung.

(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Recht am 16.11.2017 11:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Halbwahrheiten

    Ja und was haben diese angeblichen Flüchtlinge zuvor wieder angestellt, dass er so reagieren musste? Nicht immer nur die halbe Geschichte erzählen!

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  • Walter am 16.11.2017 10:18 Report Diesen Beitrag melden

    Das muß erst bewiesen werden.

    Es gilt die Unschuldsvermutung.

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  • Bertl K. am 16.11.2017 12:05 Report Diesen Beitrag melden

    Soldat soll Flüchtlinge misshandelt haben

    und die andere Sicht, warum sowas (nicht tolerierbare) überhaupt geschehen ist, nicht ? Jede Wirkung hat auch eine Ursache ! @Walter: Die gilt leider immer nur dann, wenn es sich um angeblich "arme Flüchtige" und Kriminelle () handelt !

Die neusten Leser-Kommentare

  • ray becker am 21.11.2017 08:10 Report Diesen Beitrag melden

    wahre geschichte

    möglicherweise nicht alles richtig was der junge mann angestellt hat, aber wer mit eigenen augen gesehen hat wie sich viele der "schutzsuchenden" Flüchtlinge verhalten haben dem werden die augen aufgehen. vom flaschen ins gesicht werfen bis anspucken mussten sich die Grenzsoldaten alles gefallen lassen. und natürlich sieht jeder nur wie der Soldat mit Taschenlampe schlägt. fragt doch mal die eingeschüchterten Übersetzerinnen was die 90% männlichen Flüchtlinge so von sich geben!

  • Bertl K. am 16.11.2017 12:05 Report Diesen Beitrag melden

    Soldat soll Flüchtlinge misshandelt haben

    und die andere Sicht, warum sowas (nicht tolerierbare) überhaupt geschehen ist, nicht ? Jede Wirkung hat auch eine Ursache ! @Walter: Die gilt leider immer nur dann, wenn es sich um angeblich "arme Flüchtige" und Kriminelle () handelt !

  • Recht am 16.11.2017 11:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Halbwahrheiten

    Ja und was haben diese angeblichen Flüchtlinge zuvor wieder angestellt, dass er so reagieren musste? Nicht immer nur die halbe Geschichte erzählen!

    • Kritischer Geist am 16.11.2017 11:32 Report Diesen Beitrag melden

      @Recht

      Für mich stellt sich zunächst die Frage, ob es sich wirklich um "Flüchtlinge" gehandelt hat. Das kann man ja eigentlich erst wissen, wenn das Asylverfahren abgeschlossen ist. Wir wissen doch, dass der weit überwiegende Teil aller illegalen Einwanderer gar keine Asylgründe angeben kann und definitionsgemäß damit auch nicht aus "Flüchtlingen" besteht. Dieser Begriff wurde im deutschsprachigen Raum nur eingeführt, um den Widerstand der einheimischen Bevölkerung gegen unregelementierte Masseneinwanderung zu brechen.

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  • Walter am 16.11.2017 10:18 Report Diesen Beitrag melden

    Das muß erst bewiesen werden.

    Es gilt die Unschuldsvermutung.

    • Christian Gmeiner am 16.11.2017 10:45 Report Diesen Beitrag melden

      Herr

      Gottseidank haben damals so viele Grundwehrdiener eine Aussage getätigt. Dadurch wird es schwer sein die Klage abzuweisen.

    • Luzifer van der Hölle Wiens am 16.11.2017 12:09 Report Diesen Beitrag melden

      aus welchen Herkunftsländern

      kommen diese "Bestätiger" ? Heute ist es schwer daraus Schlüsse ziehen zu können, da dabei sehr oft nationale bzw ethnisch-religiösee Interessen im Vordergrund stehen ! Ein bspw aus Afghanistan stammender Wehrdieener wird wohl nie gegen seine Landsleute aussagen, sondern die schützen wollen ....

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