Tragödie auf der A 11

30. Dezember 2017 09:58; Akt: 30.12.2017 09:58 Print

53-Jähriger stirbt, weil er Autofahrer helfen wollte

Bei einem tragischen Unfall auf der Karawankenautobahn ist am Freitag ein Mann ums Leben gekommen. Der 53-Jährige wollte einem stecken gebliebenen Autofahrer helfen.

Der Unfall passierte auf der Karawanken-Autobahn (A11) bei Rosegg in Kärnten  (Bild: Hauptfeuerwache Villach)

Der Unfall passierte auf der Karawanken-Autobahn (A11) bei Rosegg in Kärnten (Bild: Hauptfeuerwache Villach)

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Ersten Informationen zufolge waren bei dem Unfall auf der Karawanken-Autobahn (A 11) bei Rosegg (Bezirk Villach-Land) drei Fahrzeuge beteiligt.

Ein 34-jähriger Bosnier war mit seinem Lkw kurz vor 16.00 Uhr auf der A 11 von Villach in Richtung Slowenien unterwegs. Zur selben Zeit steckte ein 53-jähriger Mann aus Serbien in der Nähe der Raststation "Karawankenrast" mit seinem Pkw im Bankett fest.

Ein vorbeikommender Kleintransporter-Fahrer, der von einem 53-jährigen Bosnier mit Wohnsitz in Salzburg gelenkt wurde, sah den stecken gebliebenen Pkw und hielt daraufhin am ersten Fahrstreifen an. Der Mann wollte dem Autofahrer helfen und ihn aus dem schneebedeckten Bankett ziehen.

Noch an Unfallstelle verstorben

Der 34-jährige Lkw-Lenker übersah dies aber und prallte mit voller Wucht gegen das Heck des Kleintransporters. Das Fahrzeug wurde dadurch gegen den Pkw geschleudert. Für den 53-Jährigen kam jede Hilfe zu spät. Er verstarb noch an der Unglücksstelle.

Der Autofahrer erlitt bei dem Crash schwere Verletzungen. Zwei weitere Personen wurde ebenfalls verletzt. Aufgrund der Verletzungen konnten die Beteiligten noch nicht zum Unfall befragt werden.

Autobahn vier Stunden gesperrt

Nach der Erstversorgung wurden die Verletzten mit dem Hubschrauber sowie einem Rettungswagen in die umliegenden Krankenhäuser gebracht.

Die Karawankenautobahn war knapp vier Stunden gesperrt. Die Einsatzkräfte waren mit einem Großaufgebot vor Ort.

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(wil)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Lara am 30.12.2017 10:53 Report Diesen Beitrag melden

    Keine Überraschung

    Tragisch. Mich wundert es nach meinem Unfall vor 3 Jahren nicht mehr. Trotz Pannendreieck, Warnblinkanlagen, Warnwesten etc. kamen Autos auf uns zugerast und bremsten erst kurz vor der Unfallstelle und fuhren vorbei, obwohl der Unfall auf einer Anhöhe lag und man dem Gegenverkehr nicht sehen konnte. Mein Beileid an die Familie und viel Glück, dass die Verletzten wieder wohlbehalten nachhause kommen.

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  • kreereiwa am 30.12.2017 13:50 Report Diesen Beitrag melden

    Warnwesten, Warnblinkanlagen, ...

    Pannendreieck in vorgeschriebener Entfernung, Fahrzeugbeleuchtung, Fahren auf Sicht? - Alles unnötiger Luxus für viele Lenker.

  • kreereiwa am 30.12.2017 18:14 Report Diesen Beitrag melden

    Pannendreieck, Warnblinkanlage, ...

    Warnweste, Fahrzeugbeleuchtung, Fahren auf Sicht??? (das darf man doch fragen - oder?)

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Gerda am 30.12.2017 18:24 Report Diesen Beitrag melden

    Aufstieg in den Himmel

    Er hat sich schon so auf Sylvester gefreut, auf einmal befindet er sich im Paradies. So schnell geht das.

  • kreereiwa am 30.12.2017 18:14 Report Diesen Beitrag melden

    Pannendreieck, Warnblinkanlage, ...

    Warnweste, Fahrzeugbeleuchtung, Fahren auf Sicht??? (das darf man doch fragen - oder?)

  • kreereiwa am 30.12.2017 13:50 Report Diesen Beitrag melden

    Warnwesten, Warnblinkanlagen, ...

    Pannendreieck in vorgeschriebener Entfernung, Fahrzeugbeleuchtung, Fahren auf Sicht? - Alles unnötiger Luxus für viele Lenker.

  • Mario Kilinger am 30.12.2017 11:21 Report Diesen Beitrag melden

    SSKM

    Genau deswegen bleib ich nicht mehr stehn um zu helfen.

    • Richard Hruska am 30.12.2017 12:51 Report Diesen Beitrag melden

      Herr

      Wenn wir nicht mehr helfen geben wir den ganzen irren recht. Leider schaun heute viel zu viele weg wenn was passiert. Es kann einen auch selbst treffen

    • Maria am 31.12.2017 00:01 Report Diesen Beitrag melden

      Mario Kilinger hilft niemanden

      Gut, dass jetzt jeder weiß, dass Mario Kilinger niemanden mehr helden will!!! Danke.....

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  • Lara am 30.12.2017 10:53 Report Diesen Beitrag melden

    Keine Überraschung

    Tragisch. Mich wundert es nach meinem Unfall vor 3 Jahren nicht mehr. Trotz Pannendreieck, Warnblinkanlagen, Warnwesten etc. kamen Autos auf uns zugerast und bremsten erst kurz vor der Unfallstelle und fuhren vorbei, obwohl der Unfall auf einer Anhöhe lag und man dem Gegenverkehr nicht sehen konnte. Mein Beileid an die Familie und viel Glück, dass die Verletzten wieder wohlbehalten nachhause kommen.

    • willi am 30.12.2017 13:29 Report Diesen Beitrag melden

      gaffer und so

      vergiss nicht: sobald man langsamer wird, kommt die gaffer-keule und drohende strafen. ich hab mir deswegen vor jahren schon vorgenommen, deswegen NICHT abzubremsen ...

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