Im Faaker See gefunden

18. August 2018 20:15; Akt: 18.08.2018 20:16 Print

Deutsche Urlauber vergaßen Granate im Hotel

Eine ungewöhnliche Entdeckung machte eine Angestellte am Samstag im Zimmer einer Pension am Faaker See.

Urlauber fanden die Granate im Faaker See in Kärnten. (Bild: imago stock & people)

Urlauber fanden die Granate im Faaker See in Kärnten. (Bild: imago stock & people)

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Ein Urlauberpaar aus Deutschland hat am Mittwoch (15.8.) im Faaker See nahe des Ufers eine italienische Handgranate aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Die Touristen verwechselten diese mit einer alten Öllampe und legten sie zum Trocknen auf das Fenstersims ihres Appartements in einer Pension im Ort.

Bei ihrer Abreise am nächsten Tag haben sie ihr Fundstück dort allerdings vergessen. Am Sonntagvormittag entdeckte dann die Reinigungskraft das Kriegsrelikt beim Blumengießen. Der Pensionsbesitzer verständigte die Polizei, da er vermutete, dass es sich um eine Granate handeln könnte.

Sichere Sprengung durchgeführt

Daraufhin wurde ein sprengstoffkundiger Beamter (SKO) hinzugezogen und der Entschärfungsdienst (Wien) verständigt. Der Ort Faak am See wurde zur Sicherheit abgesperrt.

Mit Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Faak und der Rettungskräfte der RLS Villach wurde die Granate vom Entschärfungsdienst in eine nahegelegene Schottergrube gebracht und dort sicher gesprengt. Niemand wurde verletzt und es entstand auch kein Sachschaden.

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Richard am 18.08.2018 20:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    73 Jahre nach Krieg:-)

    was man so alles am See findet tztz

  • Bombengespräche am 18.08.2018 23:38 Report Diesen Beitrag melden

    Dass man den Ort Faak am See

    wegen EINER Handgranate räumt ist sonderbar. Wie groß war die denn?

    einklappen einklappen
  • Reinhold Sulz am 20.08.2018 18:37 Report Diesen Beitrag melden

    Sowas kann passieren

    Nach Ende des Krieges haben die Briten in ihrer Besatzungszone alles erbeutete Kriegsgerät dadurch entsorgt, indem sie es in den nächsten See warfen (In Deutschland in die Nordsee) . Da waren Unmengen an Munition zu entsorgen. Es soll Kärntner Seen gegeben haben, die bis knapp unter die Wasserlinie mit Munitionskisten aufgefüllt waren. Der österreichische Entminungsdienst hat die Entsorgung dieser Reste bis heute als Routineaufgabe. Immerhin handelt es sich nicht um heikle Blindgänger. Das wäre zumindest eine schlüssige Erklärung, wie eine italieneische Handgrante in den Faaker See kam.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Reinhold Sulz am 20.08.2018 18:37 Report Diesen Beitrag melden

    Sowas kann passieren

    Nach Ende des Krieges haben die Briten in ihrer Besatzungszone alles erbeutete Kriegsgerät dadurch entsorgt, indem sie es in den nächsten See warfen (In Deutschland in die Nordsee) . Da waren Unmengen an Munition zu entsorgen. Es soll Kärntner Seen gegeben haben, die bis knapp unter die Wasserlinie mit Munitionskisten aufgefüllt waren. Der österreichische Entminungsdienst hat die Entsorgung dieser Reste bis heute als Routineaufgabe. Immerhin handelt es sich nicht um heikle Blindgänger. Das wäre zumindest eine schlüssige Erklärung, wie eine italieneische Handgrante in den Faaker See kam.

  • Wilhelm am 19.08.2018 11:15 Report Diesen Beitrag melden

    Vergesslich

    Wenn der so "vergesslich" ist sollte man das Ding in seinem Briefkasten deponieren.

  • Bombengespräche am 18.08.2018 23:38 Report Diesen Beitrag melden

    Dass man den Ort Faak am See

    wegen EINER Handgranate räumt ist sonderbar. Wie groß war die denn?

    • TomTom am 19.08.2018 08:01 Report Diesen Beitrag melden

      aber Sie Bombengespräche

      sind der erste der schreit, wenn etwas passiert wäre!!!

    einklappen einklappen
  • Richard am 18.08.2018 20:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    73 Jahre nach Krieg:-)

    was man so alles am See findet tztz