Verdacht auf Tierquälerei

27. Februar 2018 07:46; Akt: 27.02.2018 07:47 Print

Drei Rinder in Kärntner Stall qualvoll verendet

Auf einem Hof in Hüttenberg wurden drei verendete Rinder gefunden. Sie sollen verhungert sein, auch ein Stromschlag wird nicht ausgeschlossen.

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Der Stall, in dem sich die schlimme Vernachlässigung der Tiere zugetragen haben soll, befindet sich in St. Johann am Pressen in der Kärntner Gemeinde Hüttenberg. Der Hof wird aktuell von einem Landwirt gepachtet. Ein anonymer Zeuge brachte den Vorfall zur Anzeige.

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Sollte Tierquälerei härter bestraft werden?

Im Zuge eines Lokalaugenscheins fand ein ORF-Reporter drei tote Rinder im verschmutzten Stall vor. Die Behörden ermitteln nun, ob und weshalb die Tiere vernachlässigt wurden.

Laut einem "ORF Kärnten"-Bericht hatte sich Landesveterinär Holger Remer am Freitag bereits ein Bild vom Hof gemacht und berichtete: "Der Stall war voller Wasser, durch den Frost dürfte ein Wasserrohr geborsten sein." Er bestätigte außerdem den Verdacht auf Tierquälerei. Drei weitere Rinder, die sich noch dort befanden, wurden in einen anderen Stall gebracht. Der Landwirt dürfte mit den beiden Höfen überfordert sein, so die erste Vermutung des Tierarztes.

Die Todesursache der drei verendeten Rinder müsse nun untersucht werden. Es sei nicht auszuschließen, dass die Tiere durch einen Stromschlag starben. Auch wenn die Kadaver stark ausgetrocknet waren, müssen die Tiere nicht unbedingt verhungert sein, sagte Remer.

Ob ein Fall von Tierquälerei vorliegt, muss nun die Bezirkshauptmannschaft entscheiden.

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Erika Argyrou am 27.02.2018 17:24 Report Diesen Beitrag melden

    Frau

    "Verdacht" auf Tierquälerei??????? Ich würde sagen GANZ GEWISS war hier Tierquälerei die Ursache dass die Tiere ausgetrocknet und unterernährt waren!!!!! Was soll denn diese seltsame Berichterstattung????

  • helmar am 27.02.2018 09:27 Report Diesen Beitrag melden

    Stromschlag ist möglich...

    Aber dass sich diese augenscheinlich älteren Kühe vor ihrem Tod nicht gerade in guter Verfassung befanden sieht man. Leider ist es so dass manche Höfe wenn sie aus der Milchviehhaltung aussteigen oder auch aussteigen müssen(Hygiene, Qualitätsprobleme, keine Abholung) meinen dass man dann die Kälber saufen lässt und die Mutterkühe so nebenbei laufen. Manchmal wäre es besser gleich zuzusperren. Wenn es die Eltern oder sonst wer zu lassen.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Erika Argyrou am 27.02.2018 17:24 Report Diesen Beitrag melden

    Frau

    "Verdacht" auf Tierquälerei??????? Ich würde sagen GANZ GEWISS war hier Tierquälerei die Ursache dass die Tiere ausgetrocknet und unterernährt waren!!!!! Was soll denn diese seltsame Berichterstattung????

  • helmar am 27.02.2018 09:27 Report Diesen Beitrag melden

    Stromschlag ist möglich...

    Aber dass sich diese augenscheinlich älteren Kühe vor ihrem Tod nicht gerade in guter Verfassung befanden sieht man. Leider ist es so dass manche Höfe wenn sie aus der Milchviehhaltung aussteigen oder auch aussteigen müssen(Hygiene, Qualitätsprobleme, keine Abholung) meinen dass man dann die Kälber saufen lässt und die Mutterkühe so nebenbei laufen. Manchmal wäre es besser gleich zuzusperren. Wenn es die Eltern oder sonst wer zu lassen.